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Bärenstarker SSC macht mit Stuttgart kurzen Prozess

Hannover Bärenstarker SSC macht mit Stuttgart kurzen Prozess

Schwerin gewinnt durch 3:0 im Supercup ersten Titel der jungen Saison

Hannover. Spielfreudig, abgezockt, dominant – mit einer unerwartet deutlichen Demonstration der Stärke und einem nie gefährdeten 3:0 (25:17, 25:14, 25:18)-Erfolg über den Pokalsieger Allianz MTV Stuttgart sicherten sich die Damen des SSC Palmberg Schwerin gestern in Hannover im Schnelldurchgang den Supercup 2017. Der erste Titel der noch jungen Saison geht nach Mecklenburg!

Vor knapp 6000 begeisterten Zuschauern in der TUI Arena, darunter knapp 500 Fans aus Schwerin, präsentierten sich die Schmetterlinge von Trainer Felix Koslowski von Beginn an geistig frisch, komplett auf Sendung und waren den Schwäbinnen in allen Spiel-Elementen absolut überlegen. „Dabei sind wir eigentlich total nervös gestartet und quasi ins kalte Wasser geworfen worden. Wir kannten unsere Nebenspielerinnen ja noch gar nicht richtig“, berichtete SSC- Spielführerin Jennifer Geerties von der kurzen Vorbereitung auf den Supercup nach der EM. Die Außenangreiferin zählte neben Louisa Lippmann und der ungarischen Neuverpflichtung Greta Szakmary zu den stärksten Akteurinnen auf dem Feld. „Wir haben unseren Fokus auf starke Aufschläge und das Vermeiden von Eigenfehlern gelegt“, sagte Geerties, „das ist uns vor dieser tollen Kulisse offensichtlich ganz gut gelungen".

Ein Resümee, dem sich auch Koslowski anschließen konnte. „Ich war vor allem von der Stabilität in der Annahme überrascht“, erklärte der Coach, der seine Anfangsformation wie angekündigt nahezu komplett durchspielen ließ. Mit dem Ergebnis war er rundum zufrieden: „Wir haben uns erst am Mittwoch bei einem Teamtreffen alle kennengelernt und mit viel Disziplin schon eine tolle Abstimmung und Harmonie hinbekommen. Dafür gebührt den Mädels ein Riesenrespekt.“

Mit einem Block hatte Lippmann den Deckel auf den ersten Satz (25:17) gesetzt; Szakmary beschloss den zweiten Abschnitt (25:14) mit einem satten Longline-Angriff. Stuttgart hatte bis dato überhaupt kein Gegenmittel gegen das variable Angriffsspiel finden können, das die Schwerinerinnen auf das Parkett zauberten. Erst im dritten Satz beim 6:5 gelang die erste MTV-Führung in diesem Duell überhaupt. Spätestens, als der SSC den längsten und spektakulärsten Ballwechsel der gesamten Begegnung zu seinen Gunsten beenden und zum 23:17 verwandeln konnte, war die einseitige Partie entschieden. Nach nur 79 Minuten machte der SSC den Deckel drauf.

Als Fingerzeig für die weitere Saison will Koslowski den klaren Triumph jedoch nicht unbedingt verstanden wissen: „Stuttgart hat heute einfach keinen Weg ins Spiel gefunden. Davon dürfen wir uns aber nicht blenden lassen. Fakt ist: Mit einem Titelgewinn in die Saison zu starten, ist schon perfekt und durch nichts zu ersetzen.“

Vor dem Punktspielauftakt in der 1. Bundesliga am kommenden Sonnabend gegen den VCO Berlin erwartet Koslowski nun aber doch noch den einen oder anderen „Hänger“ in seinem Team: „Heute waren alle durch die EM noch voller Adrenalin. Von daher wäre es nicht verwunderlich, wenn die eine oder andere jetzt in ein kleines Loch fallen würde. Aber das ist im Moment erst einmal völlig egal.“

Bei den Männern verteidigte der VfB Friedrichshafen seinen Supercup-Titel gegen Meister BR Volleys Berlin mit einem 3:1-Sieg.

Michael Kramer

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