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Begeisterung und Bedenken

Baku Begeisterung und Bedenken

Formel 1 feiert umstrittene Premiere auf dem schnellen Stadtkurs in Baku

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WM-Spitzenreiter Nico Rosberg rast mit seinem Mercedes auf dem Stadtkurs im aserbaidschanischen Baku.

Quelle: Dan Istitene/getty Images

Baku. .  Geschwindigkeiten bis 340 Stundenkilometer, viele aufregende Kurven, enge Passagen, eine atemberaubende Kulisse – der Baku City Circuit stellt die Formel-1- Fahrer bei seiner Premiere vor neue Aufgaben. „Die Piste macht einen sehr schnellen Eindruck, überaus schnell für einen Straßenkurs“, meinte Force-India-Fahrer Nico Hülkenberg. Sebastian Vettel nannte den Kurs „eine Herausforderung“.

Die meisten Piloten begegnen der 6,003 Kilometer langen Strecke in Aserbaidschans Hauptstadt mit einer Mischung aus Begeisterung und großem Respekt. Doch es gibt auch nachdenkliche Stimmen wegen der Sicherheit. „Es scheint, als hätten wir uns in einigen Bereichen zurückentwickelt“, sagte McLaren-Pilot Jenson Button. Der Brite bemängelt vor allem fehlende Auslaufzonen. „Wir arbeiten so hart daran, die Sicherheit ständig zu verbessern, und dann haben wir da Kurven, wo du so gut wie keinen Auslauf hast.“ Nico Rosberg sah dies ähnlich. „Ich mache mir ein wenig Sorgen wegen der Auslaufzonen. Zwei oder drei sehen nicht gut aus“, sagte der Mercedes-Fahrer. Er setzt auf die Berechnungen der Experten vom Automobil-Weltverband FIA:

„Ich hoffe, sie haben auch diesmal richtig gerechnet, auch wenn ich an einigen Stellen meine Zweifel habe.“

Für das bisher wichtigste Sportereignis seiner Geschichte hat sich Baku wie für einen Staatsfeiertag herausgeputzt. Kritik an Menschenrechtsverletzungen in der islamisch geprägten Ex-Sowjetrepublik lächeln die Veranstalter des Großen Preises von Europa weg. „Baku ist eine gute Stadt“, meint Formel-1-Chefvermarkter Bernie Ecclestone. Geschätzte 500 Millionen Menschen werden das Rennen auf dem vom deutschen Architekten Hermann Tilke konzipierten Stadtkurs an ihren Bildschirmen verfolgen. Neun Tribünen und Stehränge bieten nahe der beliebten Flaniermeile direkt am Kaspischen Meer Platz für 30000 Zuschauer – so wenig wie bei keinem anderen Kurs. Aber hinter vorgehaltener Hand ist von einem schleppenden Kartenverkauf zu hören. Inmitten einer Wirtschaftskrise wegen des gefallenen Ölpreises ist vielen Motorsportfans in Aserbaidschan das Ticket schlicht zu teuer.

OZ

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