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Boxfans bangen um Eduard Gutknecht

London Boxfans bangen um Eduard Gutknecht

Der deutsche Profi musste nach einem Kampf in London notoperiert werden / Zustand stabil, aber ernst

London. . Der Zustand von Profiboxer Eduard Gutknecht ist nach einer Notoperation, die in der Nacht zu Sonnabend erfolgte, stabil. Das erklärte Winfried Spiering, Manager des 34 Jahre alten Gifhorners, gestern gegenüber der OZ.

 

OZ-Bild

Boxer Eduard Gutknecht nach dem Kampf in London. FOTO: ACTIONPRESS

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Gutknecht hatte am Freitagabend in London einen Kampf des Verbandes WBA im Supermittelgewicht gegen den Briten George Groves einstimmig nach Punkten (110:119, 109:119, 109:119) verloren.

Der Unterlegene habe sich anschließend in der Kabine einen Cut am Auge mit zwei Stichen nähen lassen, berichtet Spiering. „Eddys Kopf war angeschwollen. Da haben wir gesagt, lass’ uns sicherheitshalber ins Krankenhaus fahren“, sagte der Promoter und widersprach damit Meldungen, nach denen Gutknecht nach dem Kampf kollabiert sei.

Im St. Mary’s Hospital im Westen der britischen Metropole sei eine Hirnschwellung diagnostiziert worden. Gutknecht wurde am Schädel operiert. „Die Schwellung ist schon etwas zurückgegangen“, sagte Spiering gestern. Gutknecht brauche aber Ruhe und werde zur weiteren Beobachtung in der Klinik bleiben, fügte er hinzu.

Thomas Pütz, Präsident des Bundes Deutscher Berufsboxer (BDB), zeigte sich betroffen. „Wir sind bestürzt und drücken Eddi die Daumen, dass er schnell wieder auf die Beine kommt“, sagte er. Der BDB, mit dessen Lizenz Gutknecht kämpft, hatte dem Gifhorner die Startberechtigung für den Kampf im Londoner Wembley-Stadion erteilt. „Er hatte zuvor die üblichen Tests bei Ärzten durchlaufen. Es war gesund und hatte keine Vorerkrankungen“, erklärte Pütz.

Nach Ansicht von Ex-Weltmeisterin Ina Menzer hätte der Kampf vorher abgebrochen werden müssen, da Gutknechts rechtes Auges zugeschwollen war. „Ich bin fassungslos!!! Wie kann man so sorglos die Gesundheit eines Boxers aufs Spiel setzten?!“, postete sie auf ihrer Facebook-Seite.

Spiering wollte die Anschuldigungen nicht kommentieren. Nach seiner Darstellung habe der aus ebenfalls aus Greifswald stammende Trainer Hartmut Schröder Gutknecht nach der zehnten Runde gefragt, ob er noch sehen könne. „Eddy hat gesagt. Groves ist platt, die letzten beiden Runden hole ich mir“, berichtete Spierung.

Gutknecht gehört Spierings Wiking-Boxstall an. Der gebürtige Kasache kämpfte in seinen ersten Profijahren für den Hamburger Universum-Ableger Spotlight, ehe er sich bis Ende 2014 dem Sauerland-Boxstall anschloss und von Ulli Wegner trainiert wurde. Dort wurde er Europameister im Halbschwergewicht. Den Titel verlor er in einem Stallduell an den Schweriner Jürgen Brähmer.Stefan Ehlers

OZ

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