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Brand: Mit Top-Leistung können wir gegen alle bestehen

Duisburg/Rostock Brand: Mit Top-Leistung können wir gegen alle bestehen

Hansa-Coach lobt Haltung des Teams / Schuhen: Nächstes Heimspiel wird Charaktertest

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In Jubelpose: Marcel Ziemer, Stephan Andrist, Tommy Grupe, Dennis Erdmann, Samuel Aubele, Marcel Schuhen, Marco Kofler, Kerem Bülbül und Matthias Henn (v.l.).

Quelle: Lutz Bongarts

Duisburg/Rostock. „Wir wollen angreifen.“ Als Christian Brand nach Hansas 1:0-Husarenstück beim Drittliga- Spitzenreiter MSV Duisburg diesen Satz sagte, gingen bei den Rostocker Medienvertretern sofort die Antennen hoch. Angreifen? Die Aufstiegsplätze? „Nein, nein, von der Spielweise her. Wir wollen nach vorn spielen“, stellte der Hansa-Coach umgehend klar und holte damit allzu euphorische Träumer wieder auf den Boden zurück.

Dafür sorgt die Mannschaft für Euphorie. Von den letzten fünf Liga-Spielen hat sie vier gewonnnen. Nicht auszudenken, was gewesen wäre, wenn der letzte Heimauftritt gegen Osnabrück (1:2) nicht in die Hose gegangen wäre. Oder das Spiel gegen Liga-Neuling Lotte (1:3) am 17. September. Genau diese Partie und ihre emotionale Aufarbeitung wurde für die Rostocker zum Startpunkt einer famosen Aufholjagd. Seitdem holten sie 12 Punkte, nur der FSV Frankfurt (13) war noch besser. Aus zwei Punkten Vorsprung auf einen Abstiegsplatz sind jetzt zwei Punkte Rückstand zur Aufstiegszone geworden.

„Nach dem Lotte-Spiel hatten wir gesagt: Die nächsten Wochen werden richtungsweisend“, blickt Christian Brand zurück. „Wir wollten den Abstand nach unten vergrößern, um mit dem Thema Abstieg nichts zu tun zu haben.“ Über Tabellensprünge und vage Aufstiegsträume macht sich der Coach überhaupt keine Gedanken. Auch nicht nach dem spektakulären Last-Minute-Coup beim Tabellenführer.

„Wir wissen, wo wir herkommen“, betont der ehemalige Bundesliga-Profi immer wieder und erinnert an die beiden vergangenen Spielzeiten. Damals konnten sich die Rostocker erst kurz vor Saisonschluss vor dem Abstieg retten, zuletzt bereits unter seiner Regie.

Brand beurteilt die Entwicklung seiner Mannschaft nicht ergebnis-, sondern fortschrittsorientiert. „Für mich geht es insgesamt um Haltung, um Mentalität, um Einstellung“, sagt er. Das habe er in Duisburg gesehen. „Die Mannschaft hat wieder einen Schritt nach vorn gemacht. Sie hat gezeigt: Ein Spiel wie gegen Osnabrück wirft uns nicht aus der Bahn.“ Eine Erkenntnis habe der Überraschungs-Coup bei ihm bestätigt: „Wenn wir eine Top-Leistung bringen, können wir gegen alle bestehen.“

Davon sind auch die Profis überzeugt. Torhüter Marcel Schuhen sagt: „Über Mentalität kannst du in dieser Liga viel erreichen. Jetzt zählt, dass wir Woche für Woche unsere Punkte holen, um in unserer Lauerstellung zu bleiben. Schon im nächsten Spiel gegen Mainz II wird sich der Charakter zeigen.“ Denn Hansa als auswärtsstärkstes Team (11 Punkte, wie Aalen, Duisburg, Wiesbaden) hat zu Hause (8 Zähler) Nachholbedarf. „Gegen Mainz müssen wir nachlegen“, meint Tobias Jänicke, „sonst ist der Sieg in Duisburg verpufft“.

Festnahmen bei Ausschreitungen von Hansa-Fans

Bei der Abreise der Fans des FC Hansa Rostock nach dem Auswärtsspiel in Duisburg (0:1) hat es am Samstag Ausschreitungen gegeben. Wie die Zeitung „Rheinpfalz“ gestern berichtete, hätten sich einige aus einer Gruppe von 220 Rostocker Fans am Bahnhof Auseinandersetzungen mit der Polizei geliefert. Diese hatte versucht, Hansa- und MSV-Fans zu trennen. Weil sich Personen auf den Gleisen befanden, ließ die Polizei, die mit 200 Beamten im Einsatz war, den Bahnhof komplett sperren. Der Zugverkehr ruhte für eine halbe Stunde.

Einige Fans sollen mit Gleisschotter auf die Beamten geworfen haben. Diese setzten Pfefferspray und Schlagstöcke ein. Elf Personen wurden festgenommen.

„Nach den uns vorliegenden Informationen können wir die Darstellungen der Bundespolizei in dieser Form nicht bestätigen“, teilte Hansa gestern gegenüber der OZ mit. „Sollte Fehlverhalten Einzelner vorliegen, distanzieren wir uns selbstverständlich davon, wehren uns aber gegen eine pauschale Verurteilung all unserer Fans.“

Noch sieben Punktspiele

Hansas Programm bis zur

Winterpause:

29. 10. (Sa.): Mainz 05 (H)

5. 11. (Sa.): 1. FC Magdeburg (A)

12. 11. (Sa.): Landespokal-Achtelfinale: Güstrower SC (A)

19. 11. (Sa.): Werder Bremen (H)

25. 11. (Fr.): Wehen Wiesbaden (A)

3. 12. (Sa.): Holstein Kiel (H)

10. 12. (Sa.): Rot-Weiß Erfurt (A)

17. 12. (Sa.): Chemnitzer FC (H)

Kai Rehberg

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