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„Brause gibt’s erst nach dem Kampf“

Schwerin „Brause gibt’s erst nach dem Kampf“

Am 5. November will Tyron Zeuge Weltmeister werden / Gemeinsam mit Trainer Jürgen Brähmer bereitet der Boxer in Schwerin den Kampf vor: Der Tag ist vollgepackt mit Trainingseinheiten sowie Ess- und Ruhephasen

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Supermittelgewichtler Tyron Zeuge (r.) gestern beim Training in Schwerin mit Coach Conny Mittermeier.

Quelle: Sebastian Heger

Schwerin. Wenn Tyron Zeuge am 5. November zum WM-Duell gegen den italienischen Titelverteidiger Giovanni De Carolis in den Ring steigt (ab 22.20 Uhr in Sat.1), liegen knapp drei Monate Wettkampfvorbereitung hinter dem 24-jährigen Berliner und seinen Trainern Jürgen Brähmer und Conny Mittermeier. In sechs Runden gibt das Trio, das sich in Schwerin auf den WM-Kampf vorbereitet, Einblicke in den Trainingsalltag.

Wir sind

voll im Soll

und zufrieden,

weil Tyron sich permanent gesteigert hat.“Trainer Jürgen Brähmer

1 Aufstehen! Familienvater Jürgen Brähmer ist bereits um 6.00 Uhr auf den Beinen. Conny Mittermeier startet eine Stunde später in den Tag. Tyron Zeuge schläft länger. Mittermeier: „Vor 8.30 Uhr steht Tyron nicht auf, aber dann muss er schnell seinen Kreislauf in Schwung bringen.“

2 Das erste Training beginnt um 9.30 Uhr. Zeuge schwitzt 90 Minuten lang. Brähmer zum Leistungsstand seines Schützlings: „Wir sind voll im Soll und zufrieden, weil Tyron sich permanent gesteigert hat. Deswegen gehen wir optimistisch in den Kampf gegen De Carolis.“

3 Zwischen 12.00 und 13.00 Uhr gibt’s Mittag. Fleisch, Fisch und Salat stehen auf dem Ernährungsplan, den Brähmer, Mittermeier und Physiotherapeut Sebastian Förster für Zeuge ausgearbeitet haben. Mittermeier: „Abweichungen und Belohnungen gibt es natürlich auch, denn einen Ernährungsplan muss man immer wieder individuell anpassen.“ Nur bei Zeuges „Sprite“- Verbrauch verstehen die Trainer keinen Spaß. Brähmer: „Das Zeug gibt es nur nach dem Kampf – als Belohnung.“

4 Pause. Tyron Zeuge genießt die trainingsfreie Zeit am Nachmittag. „Ich lege mich hin und schlafe direkt ein. So hole ich mir die nötige Power für das zweite Training“, sagt der Super- Mittelgewichtler. Nach dem Mittagsschlaf führt Zeuge seinen Hund Odin aus. „Das ist herrlich entspannend. Schwerin hat sehr schöne Ecken. Wir fühlen uns hier sehr wohl.“

5 Das zweite Training. Zwischen 17.00 und 18.30 Uhr wird dem talentierten Boxer noch einmal alles abverlangt. Anschließend lockert Physio Förster dessen strapazierte Muskeln.

6 Nachtruhe. Feste Zeiten gibt es nicht. „Jeder benötigt unterschiedlich viel Schlaf. Wir kontrollieren Tyron nicht 24 Stunden lang. Jeder braucht seine Freiräume“, sagt Brähmer. Und Conny Mittermeier ergänzt: „Bis zum Kampf sind wir für Tyron da. Im Ring muss er es selbst richten – und das wird er auch packen!“

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