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Bruderduell der Hartings: Robert will es Christoph zeigen

Berlin Bruderduell der Hartings: Robert will es Christoph zeigen

Familienduell der Diskus-Recken bei deutschen Meisterschaften in Kassel

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Robert Harting (l.) will seinem Bruder Christoph den Meistertitel abnehmen und sich an die Spitze der nationalen Rio-Kandidaten setzen.

Quelle: dpa

Berlin. . Beim Showdown der Diskus-Riesen ist der Hauptpreis ein Olympia-Ticket – deshalb ist Robert Harting schon richtig heiß auf das Duell mit seinem Bruder Christoph. „Das werden die geilsten deutschen Meisterschaften meines Lebens“, sagte der Olympiasieger. „Richtige Armageddon-Meisterschaften. Da geht's um alles! Denn der Erste mit Norm ist durch für Rio, der hat das Ticket.“ Der Bruderkampf der Hartings dürfte am kommenden Wochenende einer der Höhepunkte bei den nationalen Titelkämpfen im Kasseler Aue stadion werden.

Richtige Armageddon- Meisterschaften. Der Erste mit Norm ist durch für Rio.“Robert Harting

Und für Robert Harting einer der wichtigsten Wettkämpfe seiner erfolgreichen Karriere. Nach langer Leidenszeit und einem ermutigenden Comeback – 63,96 Meter in Rom, 65,97 Meter in Birmingham und zuletzt 65,37 in Leiden – hat der 31-Jährige die Olympia-Norm zwar erfüllt, aber immer noch vier bessere Konkurrenten vor sich. Um frühzeitig klare Fronten zu schaffen, muss er deutscher Meister werden. „Mein Plan würde unweigerlich gestört, wenn ich nicht direkt qualifiziert wäre“, erklärte der Berliner vor dem Fünfkampf der Diskus- Riesen.

Denn der dreimalige Weltmeister will zu den Olympischen Spielen nach Rio de Janeiro. Aber auf einen Sommerausflug nach Amsterdam hat er keine Lust. „Ich möchte mir die Option offen halten, bei den Europameisterschaften nicht starten zu müssen“, meinte Harting, „um weiter an meiner Weite für Olympia arbeiten zu können.“ Doch da hat er ein Problem: „Wenn ich nicht nominiert bin und auf die EM verzichte und dann mein direkter Olympia-Kontrahent weit wirft – bin ich raus. Krasse Sache.“

Nur wenn er „konstant 66, 67 Meter werfe – dann kann man die EM machen“, sagte Harting einen Monat vor den kontinentalen Titelkämpfen in Amsterdam (6. bis 10. Juli). „Deshalb muss ich bei den Deutschen unbedingt gewinnen.“ Sein Vorhaben, sich „nach hinten raus fit und scharf zu machen“, hat Bestand. 66 Meter sind sein Saison-Zwischenziel bis zum 1. Juli.

Die hat Bruder Christoph längst abgehakt. Der WM-Achte schleuderte die Zwei-Kilo-Scheibe am 27. Mai in Dessau schon 68,06 Meter weit – nur Weltmeister Piotr Malachowski (Polen) war in der Olympia-Saison bisher neun Zentimeter besser. Im vorigen Sommer schnappe Christoph sich erstmals den nationalen Titel, weil Serienmeister Robert nach seinem Kreuzbandriss im September 2014 nicht in den Ring steigen konnte. Den will sein Bruder nun zurück.

Ralf Jarkowski

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