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Cottbus und die ganze Lausitz im Schockzustand

Cottbus Cottbus und die ganze Lausitz im Schockzustand

Abgestiegener FC Energie erstmals seit 19 Jahren nicht mehr im Profifußball / Neuanfang mit Trainer Wollitz geplant

Cottbus. Nur langsam weicht die Ohnmacht bei Fans, Spielern und Verantwortlichen des abgestürzten FC Energie Cottbus. Erstmals seit 19 Jahren ist der ehemalige Bundesligist nicht mehr im deutschen Profifußball dabei. Eine Erklärung für den schmerzhaften Last-Minute-K.o. beim 2:3 zum Saisonabschluss gegen Mainz 05 II fiel auch an den Pfingstfeiertagen noch schwer. „Alles kommt jetzt auf den Prüfstand, ein schlüssiges Konzept muss her. Erste Schritte müssen festgelegt, Maßnahmen getroffen und klare Entscheidungen herbeigeführt werden“, forderte Trainer Claus-Dieter Wollitz.

 

OZ-Bild

Cottbus verlor die entscheidende Partie gegen Mainz II mit 2:3.

Der Coach ist die Schlüsselfigur beim Neuanfang in der Regionalliga. Präsidium und Verwaltungsrat des Klubs beschlossen, mit Wollitz weitermachen zu wollen. „Wir wollen ihn davon überzeugen, als Trainer an Bord zu bleiben und haben seine grundsätzliche Bereitschaft zur Kenntnis genommen“, erklärte Energie-Präsident Wolfgang Neubert, der nach zwei Abstiegen innerhalb von zwei Jahren – 2014 stürzten die Cottbuser aus der 2. in die 3. Liga ab – selbst heftig in die Kritik geraten war.

Viele Spieler halten Wollitz für eine gute Lösung bei dem Versuch, zurück in die 3. Liga zu kommen. „Er ist ein überragender Typ, das hat er uns Spielern in den fünf Wochen seiner Amtszeit immer wieder gezeigt. Er soll unbedingt weitermachen“, sagte Routinier Torsten Mattuschka: „Mein Herz ist leer.“ Abwehrspieler Christopher Schorch sieht seine Weiterbeschäftigung in Cottbus auch mit der Personalie Wollitz in Zusammenhang: „Ich bin keiner, der einfach wegläuft. Das ist nicht mein Stil.“

Mit welchem Personal es nun weitergeht, wie viel Geld zur Verfügung steht, muss schnell geklärt werden. Das aktuelle Team ist praktisch aufgelöst. Nur Nachwuchs- Talent Philipp Knechtel hat einen Vertrag für die 4. Liga. Wollitz betonte, dass die entscheidenden Fehler nicht am letzten Spieltag passiert seien, wo sein Team den rettenden 2:1-Vorsprung nicht über die Runden bringen konnte. In einem Herzschlagfinale, wie es die 3. Liga noch nicht erlebt hat, traf es in letzter Minute auch die Stuttgarter Kickers. Den Schwaben fehlte nach dem 0:1 gegen Chemnitz ein Tor. Selbst die Niederlage hätte keine Auswirkungen gehabt, wenn Wehen Wiesbaden gegen den bereits feststehenden Absteiger VfB Stuttgart II nicht in der vierten Minute der Nachspielzeit zum 3:1 eingeschossen hätte.

OZ

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