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Debakel gegen Dresden – für Aue wird’s eng

Aue Debakel gegen Dresden – für Aue wird’s eng

Desolate Vorstellung der Erzgebirgler beim 1:4 im Zweitliga-Ostderby / Trainer Dotchev entschuldigt sich bei Fans

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Dresdens Stefan Kutschke (l.) und Jannik Müller jubeln.

Quelle: Foto: Imago

Aue. Pavel Dotchev suchte nach der Demontage gar nicht erst nach Ausreden. „Das war desolat, ich muss mich bei den Fans für die Leistung enttäuschen. Das ist sehr deprimierend“, sagte der Coach des FC Erzgebirge Aue gestern nach der bitteren 1:4 (0:4)-Heimpleite im Sachsen-Derby gegen die SG Dynamo Dresden.

Schlusslicht Aue erlitt im Abstiegskampf der 2. Fußball-Bundesliga damit einen herben Rückschlag. Auch die Kritiker von Dotchev werden wieder lauter. „Das ist normal. So ist das Leben. Ich habe die Verantwortung und muss gerade stehen für diese Situation und Leistung“, sagte der Coach.

Vor 10 000 Zuschauern im Erzgebirgsstadion sorgten Jannik Müller (16.), Niklas Kreuzer (21.) und Stefan Kutschke (39./45.+2) für den ersten Sieg der Elbestädter im Erzgebirge seit 21 Jahren. Dimitrij Nazarov (60.) markierte für die enttäuschenden Hausherren per Foulelfmeter nur den Ehrentreffer.

Doch Dynamo-Coach Uwe Neuhaus übte Kritik. Denn die zweite Halbzeit war so gar nicht nach seinem Geschmack. „So kann man nicht Fußball spielen, da habe ich die Freude am Spiel vermisst. Deshalb bin ich fast unzufrieden trotz des Sieges“, resümierte der Trainer.

Aue bleibt durch die zwölfte Saisonniederlage mit 18 Punkten weiterhin Letzter. Dresden, das erstmals seit dem 30. März 1996 wieder im Erzgebirge gewinnen konnte, rangiert mit 34 Zählern auf Rang fünf. Die Hausherren hatten sich angesichts der prekären Lage viel vorgenommen. Dotchev stellte sein Team wesentlich offensiver auf und wollte Dresden im 4-3-3-System überraschen. Ohne Erfolg.

OZ

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