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Der erste Schritt ist gemacht: Schwerin auf Titelkurs

Schwerin Der erste Schritt ist gemacht: Schwerin auf Titelkurs

Volleyballerinnen bezwingen Stuttgart 3:1 / Noch zwei Siege bis zum Meistertitel

Schwerin. Dieses Spiel hatte alles: sportliche Klasse, Spannung, eine grandiose Stimmung und – strahlende Siegerinnen. Die Volleyballerinnen vom SSC Palmberg Schwerin haben gestern Abend das erste Finalduell gegen den Allianz MTV Stuttgart mit 3:1 (25:22, 19:25, 27:25, 25:23) für sich entschieden.

„Ich bin froh, dass wir das Spiel für uns entschieden haben und auch eine schwierige Phase gemeistert haben“, freute sich Trainer Felix Koslowski nach dem ersten Schritt in Richtung Titel. Deutscher Meister ist das Team, das drei Spiele gewonnen hat.

Vor dem Spiel war eine Straßenwalze, die auf einem Hänger vor der Arena geparkt war, ein beliebtes Fotomotiv bei den heranströmenden Fans – frei nach dem Motto „Heute machen wir sie platt.“ Und die SSC-Mädels legten tatschlich wie eine Dampfwalze los, überrollten Stuttgart. So hatten es sich die 2000 Zuschauer in der ausverkauften Palmberg Arena vorgestellt. Schnell stand es 5:0.

„Am Anfang hat alles perfekt geklappt“, berichtete SSC-Zuspielerin Denise Hanke. Gäste-Trainer Guillermo Hernandez nahm eine Auszeit, um seine Mannschaft wachzurütteln. Es gelang ihm nur kurz, denn die Mecklenburgerinnen ließen sich nicht vom Kurs abbringen: Auf den Rängen war der Siegeswille von Beginn an zu spüren. Mit druckvollen Aufschlägen, guten Annahmen, hammerharten Angriffsbällen und einem fast unüberwindbaren Block baute Schwerin die Führung auf 11:4 aus.

Doch die Gäste gaben sich nie geschlagen, kamen auf 15:13 heran und machten den Satz spannend. Doch wie so oft, wenn es eng wird, spielten die Mecklenburgerinnen ihre ganze Routine aus. Nach vier ungenutzten Satzbällen stand es nach einer halben Stunde 1:0.

Der zweite Durchgang war dann zum Vergessen: Der SSC verlor seinen Rhythmus, leistete sich unerklärliche Fehler, gab den Satz ab. „Irgendwie war zwischendurch der Dampf bei uns raus. Zum Glück sind wir aus dem Tief wieder rausgekommen“, bilanzierte Lenka Dürr. Sie meinte den dritten Satz, der nichts für schwache Nerven war. Stuttgart führte, doch der SSC hielt gegen und setzte sich auf 24:21 ab. Und wieder strapazierten die Gastgeberinnen die Nerven unnötig, ließen vier Satzbälle ungenutzt. Doch zum Glück hatte der SSC Lousi Souza Ziegler. Die Deutsch-Brasilianerin kam bei 26:25-Führung zum ersten Mal zum Einsatz – und sicherte den zweiten Schweriner Satzgewinn. Danach war das Selbstbewusstsein zurück. Nach 96 Minuten war der Sieg perfekt und der Jubel groß.

Am Sonnabend ist der SSC in Stuttgart zu Gast. „Die haben jetzt den Druck“, meinte Trainer Koslowski erleichtert.

SSC Palmberg Schwerin: Dürr, Brinker,, Hanke, Lippmann, Barfield, Geerties, Tapp, Gebhardt, Dannemiller, Souza Ziegler

Christian Lüsch

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