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Die nächste Chance: Hansa kann wieder großen Schritt machen

Rostock Die nächste Chance: Hansa kann wieder großen Schritt machen

Im Heimspiel gegen Werder Bremen II winkt morgen Spitzenplatz / Cheftrainer Brand will bis Winterpause oben dranbleiben

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Daumen hoch, der Trend stimmt. Die Hansa-Profis um Michael Gardawski und Matthias Henn (v.l.) haben von den letzten sieben Liga-Spielen nur eins verloren. Mit einem Sieg am Samstag gegen Werder Bremen II können sie ganz weit nach oben klettern. FOTO: ANDY BÜNNING

Rostock. . Die Situation ist die gleiche wie vor drei Wochen. Hansa liegt in Lauerstellung hinter der Tabellenspitze, kann mit einem Sieg wieder nach oben springen. Wieder in einem Heimspiel, wieder gegen ein Bundesliga-Reserveteam, das im Tabellenkeller herumkrebst. Damals kamen die Rostocker gegen die Zweite von Mainz 05 nicht über ein 1:1 hinaus. Die spannende Frage jetzt: Gelingt den Rostockern diesmal gegen die U 23 von Werder Bremen der entscheidende Schritt nach vorn?

„Das muss nicht Platz eins oder zwei sein, sondern kann auch die Verfolgerrolle sein. Ich sehe für uns große Möglichkeiten.FCH-Coach Christian Brand (44) über seinen Wunsch zur Winterpause

Cheftrainer Christian Brand hat zwar beide Seiten der Drittliga-Tabelle im Auge, orientiert sich aber nach außen hin weiterhin in erster Linie auf ausreichend Distanz zu den Kellerkindern. „Wenn wir gewinnen, haben wir noch mehr Abstand nach unten“, sagt der 44-Jährige, der sich vollmundige Kampfansagen jedoch verkneift: „Der positive Effekt ist, dass wir weiter oben dabei sein können.“

Dort wollen die Rostocker auch bis zur Winterpause weiter mitmischen. „Das muss nicht Platz eins oder zwei sein, sondern kann auch die Verfolgerrolle sein“, sagt Brand: „Ich sehe für uns große Möglichkeiten.“

Dafür sollte allerdings morgen die Hürde Werder II genommen werden. Im letzten Heimspiel gegen Mainz hatten die Hanseaten viel Mühe, um gegen das Defensivbollwerk der Gäste zu Chancen zu kommen. Auch gegen die Bremer müssen die Rostocker wieder eine Fünfer-Abwehrreihe knacken. Werder hat sich mit zwei Siegen aus den letzten drei Spielen stabilisiert – auch dank tatkräftiger Unterstützung aus dem Profi-Kader. Mali-Stürmer Sambou Yatabaré und der senegalesische Abwehrrecke Fallou Diagne, die beide erst im Sommer für 2,5 bzw. 2 Mio. Euro geholt worden waren, wurden vor vier Wochen degradiert und ebenso wie Mittelfeldspieler Maximilian Eggestein zu den Amateuren abgeschoben. Ob sie wieder eine Chance bei den Profis bekommen, ist fraglich.

Für Brand sind vor allem die beiden afrikanischen Nationalspieler „Kracher“. Yatabaré erzielte zuletzt beim 3:1 gegen Regensburg zwei Treffer, Diagné gibt der Abwehr Sicherheit. „Werder wird sich auf seine schnellen Konter verlassen, die haben da gute Jungs“, sagt Brand: „Das wird für uns eine sehr schwere Aufgabe. Wir brauchen viele Lösungen, daran haben wir in dieser Woche gearbeitet.“

Seine Mannschaft wird der Fußball-Lehrer vermutlich auf zwei Positionen gegenüber dem 1:1 in Magdeburg ändern. Für Timo Gebhart (Gelb-Rot-Sperre) könnte Marcel Ziemer oder Melvin Platje ins Team rücken. Auf dem linken Flügel scheint Hasan Ülker nach seinem gelungenen Auftritt im Landespokal-Achtelfinale (zwei Tore beim 8:1 in Güstrow) gegenüber Kerem Bülbül momentan die Nase vorn zu haben.

„Er ist dran“, sagt Brand über Ülker: „Er muss in den Rhythmus kommen, und er braucht das Durchhaltevermögen, um sich durchzubeißen.“ Das Spiel gegen Werder II wäre auch dafür eine gute Gelegenheit.

TV: Sa., 14.00 Uhr, live im NDR

HANSA-NOTIZEN

Erst vier Duelle gab es zwischen Hansa und Werder II. In der Aufstiegssaison 2010/11 gewannen die Rostocker beide Partien. In der vergangenen Spielzeit mussten sich die Hanseaten gleich zum Saisonauftakt im eigenen Stadion mit 1:2 geschlagen geben. Mit dem 1:1 im Rückspiel gab Christian Brand seinen Einstand als Hansa-Trainer.

Schiedsrichter: Geleitet wird die morgige Partie von Bastian Börner (30) aus Dortmund.

Kai Rehberg

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