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Die wichtigsten Fakten zur Deutschland gegen Polen

Relegation im Davis Cup Die wichtigsten Fakten zur Deutschland gegen Polen

Einmal mehr geht es für die deutschen Tennis-Herren gegen den Abstieg aus der Weltgruppe. Das polnische Team sollte dabei in Berlin kein Stolperstein auf dem Weg zum angestrebten Verbleib in der Erstklassigkeit sein.

Berlin. Auch ohne die Spitzenkräfte Alexander Zverev und Philipp Kohlschreiber sind die deutschen Tennis-Herren am Wochenende klarer Favorit in der Davis-Cup-Relegation gegen Polen. Zverev und Dustin Brown hatten abgesagt, Kohlschreiber fehlt nach seinem Ermüdungsbruch.

Ohne ihren besten Einzelspieler Jerzy Janowicz haben die Gäste wohl nur ein gutes Doppel aufzubieten. Die wichtigsten Fakten zum Relegationsspiel in Berlin:

PERSONAL: Der Weltranglisten-67. Jan-Lennard Struff eröffnet die Partie gegen Kamil Majchrzak, der nur die Nummer 277 ist. Danach trifft der an Rang 59 geführte Routinier Florian Mayer auf den Weltranglisten-329. Hubert Hurkacz. Am Sonntag soll dann Mayer gegen den 20-jährigen Majchrzak spielen und Struff gegen den 19-jährigen Hurkacz. Daniel Brands und Neuling Daniel Masur bilden am Samstag das deutsche Doppel bilden - keine leichte Aufgabe gegen die erfahrenen polnischen Spezialisten Marcin Matkowski und Lukasz Kubot.

ANSAGEN: Der deutsche Kapitän Michael Kohlmann hofft auf Siege in allen vier Einzeln. „Ich habe sie bei ein paar Jugend-Cups gesehen. Es sind generell gute Spieler, junge Spieler“, meinte er zu Majchrzak und Hurkacz. „Wir erwarten ein hartes Match“, erklärte der polnische Kapitän Radoslaw Szymanik. Mit einem Lachen fügte Majchrzak hinzu: „Wir werden kämpfen, um Euch hier in Berlin zu schlagen.“

BILANZ: Sie ist wenig aussagekräftig, weil die Begegnungen alle schon lange zurückliegen. Bislang steht es 2:1 für das DTB-Team, das jeweils in der Europa-Zone 1939 3:2 gewann und 1960 4:1 siegte. 1977 gab es eine 1:3-Niederlage. Alle drei bisherigen Partien wurden in Warschau ausgetragen.

BERLIN: Fast 30 Davis-Cup-Partien fanden schon in Berlin statt, mehr als in jeder anderen deutschen Stadt. Die letzte liegt aber schon 25 Jahre zurück. Damals gewannen Boris Becker, Michael Stich und Eric Jelen in der inzwischen abgerissenen Deutschlandhalle 5:0 gegen Argentinien. Im Berliner Grunewald, wo an diesem Wochenende gespielt wird, gab es zuletzt vor 32 Jahren eine Davis-Cup-Begegnung. Auf der Anlage des LTTC Rot-Weiß siegten Hans-Dieter Beutel, Wolfgang Popp, Michael Westphal und Hansjörg Schwaier 5:0 gegen Rumänien.

dpa

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