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Empor-Devise: Heiß auf Essen und hungrig auf Erfolg

Rostock Empor-Devise: Heiß auf Essen und hungrig auf Erfolg

Handballer wollen morgen im Kellerduell nachlegen / Jaeger geht im Sommer

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Mit Spaß zum Erfolg: Die Rostocker Handballer schwören sich auf das Heimspiel gegen Essen ein. FOTOS (2): SEBASTIAN HEGER

Rostock. Fotoshooting gestern Abend beim HC Empor. Vor dem Training posierten die Rostocker Handballer für das neue Mannschaftsfoto. Im Vergleich zum ersten Bild im Sommer gab es mehrere Veränderungen: Neben Trainer Hans-Georg Jaunich, der die Mannschaft Mitte November übernahm, und den Winter-Zugängen Kevin Lind und Daniel Zourek lächelten auch Klubchef Jens Gienapp und Geschäftsführer Stephan Stübe in die Kamera. „Wir wollen damit Einigkeit demonstrieren“, erklärt Stübe.

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Handballer wollen morgen im Kellerduell nachlegen / Jaeger geht im Sommer

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Mit vereinten Kräften will der Traditionsklub den Absturz in die Drittklassigkeit verhindern. „Ich bin optimistisch, dass wir es schaffen“, meint Gienapp und fügt mit Blick auf das morgige Kellerduell gegen TuSEM Essen (19.30 Uhr, Ospa-Arena) hinzu: „Wichtig ist, dass wir am Freitag gewinnen. Dann sind wir wieder dran.“

Der in Neuhausen erkämpfte Zähler (28:28) gibt neue Hoffnung, zumal für die Rostocker sogar noch mehr drin war. Doch Jaunich trauerte der vergebenen Siegchance nicht lange nach. „Wir haben einen Punkt geholt – Ende Gelände“, sagt er. Die Partie habe eines deutlich gemacht: „Wenn wir als Team funktionieren, miteinander und füreinander spielen und kämpfen, können wir gute Ergebnisse erzielen.“

Anteil am Gewinn des ersten Auswärtspunktes hatte Torhüter Leon Mehler, der für die erkrankten beziehungsweise verletzten Stammkeeper in die Bresche sprang. Mit 18 Paraden empfahl sich der 18-Jährige für weitere Einsätze. Ob er morgen Abend erneut zwischen den Pfosten steht, ließ Jaunich offen.

Im Angriff überzeugten vor allem Vyron Papadopoulos, Julius Heil und Philipp Jaeger. Dagegen kamen Lind und Zourek nur sporadisch zum Einsatz. Die beiden Neuzugänge brauchen noch etwas Zeit, meint Jaeger, der nach auskurierter Schulterverletzung auf dem Weg zu alter Form ist. Der Spielmacher ist optimistisch, dass der Kroate und der Tscheche für Empor noch wichtige Rollen spielen werden: „Die machen das schon.“

Lind soll in der kommenden Saison die Jaeger-Rolle bei Empor übernehmen. Der Gummersbacher wird die Rostocker im Sommer verlassen – der Liebe zuliebe. Jaeger möchte mit seiner Freundin Maria, die in Siegen auf Lehramt (Deutsch und Französisch) studiert, zusammenziehen. „Das sind rein persönliche Gründe. Sportlich und menschlich fühle ich mich in Rostock wohl“, sagt Jaeger, der die Hoffnungen auf den Klassenverbleib längst noch nicht aufgegeben hat. „Die Tabelle sieht zwar nicht so gut aus, aber wie man am 23. Dezember gesehen hat, können wir jeden überraschen“, meint der Rechtshänder mit Blick auf den Überraschungscoup gegen den TuS N-Lübbecke (28:25).

Richtungsweisend für Empor ist das Wochenende. 44 Stunden nach dem Spiel gegen Essen steht im westfälischen Hamm das nächste Kellerduell an. „Hamm hat den größeren Kader, die können einen Doppelspieltag besser verkraften“, glaubt Jaeger. „Aber das können wir hoffentlich mit Herz ausgleichen.“

Rippenbruch: Julius Porath fällt weiter aus

Julius Porath bleibt das Verletzungspech treu. Der 20 Jahre alte Rechtsaußen des HC Empor hat sich im Punktspiel der zweiten Mannschaft gegen Stavenhagen (25:28) einen Rippenbruch zugezogen und steht dem Handball-Zweitligisten damit weiterhin nicht zur Verfügung. „Ich muss mindestens zwei Wochen lang pausieren“, erklärte der Linkshänder.

Die neuerliche Blessur ist für Porath doppelt schmerzhaft. Der Flügelspieler stand nach mehrmonatiger Zwangspause kurz vor seinem Comeback.

Porath hatte Mitte

September im Training einen Wadenbeinbruch erlitten.

Julius Porath ist nicht der einzige Pechvogel: Auch Matej Konsel (Kreuzbandriss) und Michael Höwt (Aufbautraining) fallen weiter aus.

Stefan Ehlers

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