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Empor-Kapitän Gruszka: Wer so kämpft, steigt nicht ab

Dormagen/Rostock Empor-Kapitän Gruszka: Wer so kämpft, steigt nicht ab

Die Rostocker Zweitliga-Handballer beweisen in Dormagen eine gute Moral und retten beim 23:23 einen verdienten Punkt.

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Empor-Kapitän René Gruszka war in Dormagen mit sieben Treffern bester HCE-Werfer.

Quelle: Heinz Zaunbrecher

Dormagen/Rostock. Vyron Papadopoulos hat Handball-Zweitligist HC Empor Rostock am Donnerstagabend einen hochverdienten Punkt gerettet. In der Partie beim Schlusslicht TSV Bayer Dormagen markierte der Linksaußen zehn Sekunden vor Schluss den Treffer zum 23:23 (12:9)-Endstand, nachdem die Gäste vor 1123 Zuschauern lange Zeit auf Siegkurs lagen. „Die Truppe hat im dritten Spiel innerhalb von sechs Tagen eine tolle Moral gezeigt“, freute sich Trainer Aaron Ziercke.

Seine Schützlinge agierten engagiert und mutig, auch wenn die erste Hälfte dieses typischen „Kellerduells“ von vielen Fehlern auf beiden Seiten geprägt war. Nach wechselnder Führung bis zum 9:9 (24.) sorgten Kapitän René Gruszka und der nach seiner mehrwöchigen Verletzung ins Team zurückgekehrte Kenji Hövels (2) für die 12:9-Pausenführung. Die Ostseestädter profitierten in dieser Phase auch davon, dass Torhüter Jan Kominek sein Gegenüber Sven Bartmann klar ausstach.

Nach dem Wechsel konnten die Gäste ihr Drei-Tore-Plus lange Zeit nicht nur halten, sondern sogar noch ausbauen. Beim 18:14 (47.) schienen sie fast am Ziel, doch es folgte eine Phase, in der ihnen das Pech an den Händen klebte. Roman Becvar (2), Marc Pechstein und Hövels trafen bei vier Angriffen in Folge nur den Pfosten. So holten die Hausherren auf und glichen — unterstützt durch die jetzt wieder aufwachenden Fans — zum 20:20 (55.) aus. Doch damit nicht genug: Zwei Minuten später stand es 22:20 für den TSV.

Es spricht für die Rostocker, in dieser Situation wenigstens noch einen Teilerfolg gesichert zu haben. „Klar, eigentlich hätten wir die Führung nach Hause bringen müssen, aber so, wie‘s gelaufen ist, freuen wir uns auch über einen Punkt“, befand René Gruszka, mit sieben Treffern bei acht Versuchen bester Empor-Werfer. Coach Ziercke ergänzte: „Nach dem 18:14 haben wir den Gegner wieder aufgebaut, und nach dem Rückstand sind wir noch einmal zurückgekommen — das war stark.“

Mit dem Unentschieden hat der HCE (23 Punkte) seinen Vorsprung auf den ersten Abstiegsrang (HF Springe) zumindest bis heute Abend auf drei Zähler ausgebaut. Ein großes Plus der Rostocker im Kampf um den Klassenerhalt: Sie haben in den ausstehenden neun Partien bis zum Saisonende noch sechsmal Heimvorteil. Schon in den nächsten beiden Partien geht es in der Stadthalle gegen direkte Kontrahenten — am 3. April gastiert der VfL Eintracht Hagen (Platz 18), zwei Wochen später kommt der SV Henstedt-Ulzburg (19).

Bis dahin sollen sich die Akteure ein paar Tage erholen. Ziercke hat der Mannschaft über Ostern freigegeben. „Das haben sich die Jungs wirklich verdient“, sagte der Coach. Unterdessen steht für René

Gruszka fest: „Wer so kämpft wie wir heute, der steigt auch nicht ab“, ist der Empor-Kapitän überzeugt.

Statistik

Bayer Dormagen: Jäger, Bartmann — Bettin 4/2, Muggli 1, Genz 4, Eisenkrätzer, Stutzke, Spinner, Doetsch, Kübler 4, Noll 1, Hüter, Marquardt 3, Feld 6/2.

Empor Rostock: Kominek, Malitz — Becvar 1, Meuser, Hövels 4, Dethloff 1, Heil, Gruszka 7/3, Flödl 2, Papadopoulos 2, Lux , Zemlin 2, Pechstein 4, J. Porath.

Siebenmeter: Dormagen 5/4, Empor 3/3.

Strafminuten: Dormagen 0, Empor 6.

Von Burkhard Ehlers

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