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Empor: Neunte Niederlage in Folge

Ferndorf Empor: Neunte Niederlage in Folge

Rostocker müssen sich auch im Kellerduell beim Mitkonkurrenten Ferndorf 26:29 geschlagen geben

Ferndorf. . Die Niederlagenserie des HC Empor Rostock wird immer länger. Das „Vier-Punkte-Duell“ beim Tabellen-18. TuS Ferndorf verloren die Ostseestädter am Sonnabend mit 26:29 (9:15). Sie kassierten damit ihre neunte Pleite in Folge und bleiben auswärts weiter ohne jeden Punktgewinn. Die Lage des Tabellenletzten wird auch deshalb immer prekärer, weil mit Wilhelmshaven und Essen zwei weitere Mannschaften aus dem Tabellenkeller (sogar auswärts) doppelt gepunktet haben. Empors Rückstand zum rettenden Platz 16 ist dadurch auf fünf Zähler angewachsen.

OZ-Bild

Rostocker müssen sich auch im Kellerduell beim Mitkonkurrenten Ferndorf 26:29 geschlagen geben

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„Der Druck war auch vorher schon sehr groß, daran hat sich nicht so viel geändert. Klar ist aber auch, dass wir jetzt zu Hause gegen Aue unbedingt punkten müssen“, erklärte Sven Thormann, der gemeinsam mit Georg Jaunich die Empor-Männer trainiert. Das Heimspiel am kommenden Sonntag gegen die Erzgebirgler ist das zweite von vier direkten Duellen gegen Mitkonkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt, die die Rostocker an den vier Advents-Wochenenden zu bestreiten haben. Danach wird sich dann zeigen, ob bei Empor der sprichwörtliche Baum brennt.

Möglicherweise wird das Trainerduo Thormann/Jaunich in diesen wichtigen Spielen auch auf Matej Konsel verzichten müssen. Der Rückraumakteur, der sich gerade in die Stamm-Sieben gespielt hat und gegen Ferndorf die ersten beiden Empor-Tore erzielte, schied schon nach sieben Minuten mit einer Knieverletzung aus. „Wir müssen erst einmal untersuchen lassen, wie schwer die Verletzung ist. Aber es sieht leider nicht gut aus“, erklärte Sven Thormann, dessen Mannschaft am Sonnabend auch ohne Johannes Trupp antreten musste. Der Rechtsaußen hatte die Reise nach Nordrhein-Westfalen wegen einer Erkrankung nicht mit antreten können.

In der ersten Halbzeit konnten die Empor-Männer zunächst bis zum 6:6 (14.) mithalten, wurden danach aber von den Gastgebern überlaufen und lagen nur sieben Minuten später mit 6:12 zurück. „Diese Phase war schon vorentscheidend, aber noch nicht spielentscheidend“, urteilte Thormann. Ausschlaggebend für die Niederlages war jedoch erneut die schlechte Offensiv-Ausbeute. „Wir haben uns gute Chancen herausgespielt, aber zu viele Bälle leichtfertig verworfen und den Gegner damit zum Kontern eingeladen.“

Positiv war, dass die Rostocker trotz des hohen Rückstandes zu keiner Zeit aufgaben. Selbst als die Gastgeber mit vier Treffern in Folge vom 22:18 (46.) zum 26:18 (50.) scheinbar alles klargemacht hatten, kam Empor noch einmal zurück. Als die Gäste auf 23:26 (56.) verkürzten, fiel allerdings die Anzeigetafel aus. Die Unterbrechung stoppte die Rostocker Aufholjagd. „Schade, wir hatten die Chance, auf zwei Tore zu verkürzen. Doch wir haben in dieser Phase leider nicht den kühlen Kopf bewahrt“, ärgerte sich Sven Thormann, der seine Mannschaft dennoch auf dem richtigen Weg sieht: „Der Punktabstand ist zwar noch einmal größer geworden, aber der spielerische Abstand wird kleiner.“ Mit bislang nur vier Punkten aus 14 Spielen läuft den Rostockern trotzdem langsam die Zeit davon. Bei ihren fünf Spielen im Dezember (davon vier zu Hause) sollten die Ostseestädter ihr Punktekonto möglichst zweistellig gestalten, wenn sie nicht schon aussichtslos in die zweite Halbserie starten wollen.

Statistik

Ferndorf: Rottschäfer, Puhl - Volentics 5, L. Schneider 10/6, Stojcevski 4, Bettig 5, Mestrum 4, Heyme 1; Sartisson, John, Barwitzki, J. Schneider.

Rostock: P. Porath, Malitz - Iliopoulos 1, Meuser 4, Zemlin 2, Konsel 2, Höwt 1/1, Flödl 2; Lux 1, Jaeger 3, Papadopoulos 8/1, Heil 2, Prüter.

Strafminuten: TuS 4, Empor 2.

Siebenmeter: TuS 8/6, Empor 3/2.

Dirk Harten

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