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Empor kann HSV-Kreisläufer nicht stoppen

Hannover Empor kann HSV-Kreisläufer nicht stoppen

Die Rostocker kassieren beim HSV Hannover mit 27:30 ihre erste Saisonniederlage in der 3. Liga

Hannover. Die Drittliga-Handballer des HC Empor Rostock haben am Sonnabend beim HSV Hannover mit 27:30 (12:15) ihre erste Saisonniederlage kassiert. Die Vorentscheidung fiel bereits zu Beginn der zweiten Halbzeit. Nachdem Empor-Trainer Till Wiechers während der ersten Halbzeit nicht ein einziges Mal einen siebenten Feldspieler auf das Parkett geschickt hatte, „weil wir uns im Sechs gegen Sechs gute Chancen herausgespielt hatten“, änderte er seine Taktik nach dem Seitenwechsel.

Doch aus der Überzahl konnten die Gäste kein Kapital schlagen. Innerhalb von zwölf Minuten gelang Empor nur ein einziger Treffer! Die Hannoveraner hingegen nutzten das leere HCE-Gehäuse bzw. die Turbulenzen in der Rostocker Hintermannschaft zu zahlreichen Kontertoren und enteilten von 15:14 (32.) auf 22:15 (44.). „Wir wollten einerseits Kräfte sparen und andererseits neue Impulse setzen“, erklärte Spielmacher Leon Witte die taktische Umstellung. „Verloren haben wir das Spiel in der Abwehr – vor allem, weil wir den HSV-Kreisläufer nicht in den Griff bekommen haben.“

Trainer Wiechers wollte seiner Abwehr trotzdem keinen Vorwurf machen. „Man kann ja nicht einmal sagen, dass wir schlecht verteidigt haben. Es war einfach so, dass der Kreisläufer überragend gespielt hat.“ Am Ende gelangen dem nur 1,83 Meter großen, aber 103 kg schweren Milan Mazic zehn Tore, wobei der 27-jährige Serbe auch großen Anteil daran hatte, dass die Gastgeber nach 22 Minuten bereits auf 12:6 enteilt waren.

Während die Rostocker diesen Rückstand noch vor der Pause auf 11:13 (27.) verkürzen konnten und zwischenzeitlich auf einen Treffer Differenz herankamen, war das Handicap in der zweiten Halbzeit zu groß. Allerdings ergaben sich die Empor-Männer auch nach dem 25:17 (48.) nicht ihrem Schicksal, sondern kämpften um ein knapperes Ergebnis. Von 23:29 (56.) verkürzten sie noch einmal auf 27:29 (59.) und gingen zur Manndeckung über, doch der letzte Treffer der Begegnung gelang den Hausherren. Am Ende reichte dem HSV der Erfolg, um den HCE – bei nun jeweils 6:2 Punkten – aufgrund der besseren Tordifferenz in der Tabelle zu überflügeln. HSV Hannover: Heuer, Lange – Frädermann, Grujic 5, Benckendorf 2, Forst 5, Schenker 1/1, Mazic 10; Muscheiko 1, Riedel 1, Brandes 1, Kalges 3, Quedenbaum 1, Mbanefo.

HC Empor: L. Mehler, Jöhnck – J. Porath 4/2, Meuser 6, Witte 4, Breitenfeldt 2, Höwt 7/1, Lux 1; Zboril 2, Iliopoulos, Goldschmidt, Schramm 1, Christ, Haasmann.

Siebenmeter: HSV 2/1, Empor 4/3. Strafminuten: HSV 10, Empor 8.

Dirk Harten

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