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Empor vom SG-Express überrollt

Rostock Empor vom SG-Express überrollt

Die Rostocker Zweitliga-Handballer unterliegen im DHB-Pokal Bundesligist Flensburg mit 17:38.

Rostock. Norman Flödl schaute nachdenklich auf die Anzeigetafel. 17:38 – an eine derart hohe Niederlage konnte sich der Kapitän des Handball-Zweitligisten HC Empor Rostock nicht erinnern. Doch die Enttäuschung über die gestrige herbe Niederlage im Pokal-Erstrundenturnier gegen Vizemeister SG Flensburg-Handewitt hielt sich in Grenzen. „Wir müssen das Positive mitnehmen“, meinte Flödl mit Blick auf den tags zuvor erkämpften 24:22-Erfolg über den Drittligisten VfL Eintracht Hagen.

Eine Woche vor dem Punktspielstart am kommenden Sonntag gegen Neuhausen (18.00 Uhr) konnten die Gastgeber gegen Flensburg lediglich punktuell Nadelstiche setzen. Heil brachte Empor nach 37 Sekunden in Führung. Torhüter Massaro glänzte mehrfach – unter anderem bei Würfen von Mahé, der eine Woche zuvor mit Frankreich Olympia-Silber gewonnen hatte, und Glandorf (Weltmeister von 2007) – und der tschechische Neuzugang Konsel deutete seine Torgefährlichkeit mehrfach an. „Man hat aber auch gesehen, dass die jungen Spieler noch zu grün hinter den Ohren sind. Flensburg war die 21 Tore Unterschied besser“, resümierte Flödl.

Bis zum 7:12 (22.) konnte Empor den Rückstand in Grenzen halten, dann zog der SG-Express mit den beiden dänischen Olympiasiegern Svan und Toft Hansen sowie dem überragenden Torhüter Andersson davon.

Von Olympia-Traum zum Pokal- Alltag – „so ganz einfach war das nicht. Ich habe immer noch Jetlag und schlafe schlecht“, meinte Lasse Svan. Dass die drei Rio-Finalisten ihre Sache dennoch professionell machten, wertet der Top- Rechtsaußen als deutliches Signal: „Wir haben gezeigt, dass wir den Fokus wieder voll auf Flensburg legen.“ Das Ziel der SG ist klar: Flensburg will Titel gewinnen.

„Das ist eine Weltauswahl, die geilen Handball spielt“, anerkannte Empor-Trainer Robert Teichert, dessen Truppe tags zuvor im Halbfinale Hagen vor allem in kämpferischer Hinsicht überzeugt hatte. In der offensiven 4:2-Abwehr rackerte einer für den anderen. Dahinter erwischte Torhüter Malitz „einen Spitzentag“, lobte Teichert. Im Angriff konnte sich Empor auf seine Außen Papadopoulos (11/6 Tore) und Porath (4) verlassen, doch im Rückraum fehlte die Durchschlagskraft. Hinzu kamen unpräzise Würfe, Fehlpässe, Missverständnisse.

„Wir sind eine junge Truppe und nicht mit Super-Individualisten gespickt. Aber solange sich jeder hinter den Ball wirft, verzeihen die Leute auch Fehler“, meinte Philipp Jaeger, der in der 23.

Halbfinal-Minute beim Stand von 10:6 mit einer Kapselverletzung am Daumen vom Feld musste. Als der Spielmacher nach kurzer Behandlungspause wieder mitmischen durfte, stand es 10:11. Nach der Pause gerieten die Hansestädter mit 15:18 (43.) ins Hintertreffen. Doch Empor drehte die Partie und behielt auch in der heißen Schlussphase kühlen Kopf – sehr zur Freude von Teichert: „Das hat die Mannschaft richtig clever gemacht.“ Und damit Selbstvertrauen für den Punktspielstart getankt.

Stefan Ehlers

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