Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / 1 ° Schneeregen

Navigation:
Erstes Ziel erreicht: SSC stürmt ins Pokalfinale

Potsdam Erstes Ziel erreicht: SSC stürmt ins Pokalfinale

Nach 3:0-Sieg in Potsdam spielen Schweriner Volleyballerinnen gegen Stuttgart

Potsdam. . Trainer Felix Koslowski sank erleichtert auf den Hallenboden, die Spielerinnen versammelten sich hüpfend zum Jubelkreis und die 300 mitgereisten SSC-Fans sangen „Oh wie ist das schön“ – durch einen 3:0-(25:22, 25:15, 25:15)-Sieg beim SC Potsdam schaffte der Schweriner SC gestern Abend den Einzug ins Finale um den Deutschen Volleyball-Pokal. „Wir freuen uns riesig. Aber die Schale ist noch nicht bei uns zu Hause – im Finale stehen die Chancen 50:50“, sagte SSC-Kapitänin Jennifer Geerties nach dem Sieg vor 1816 Zuschauern in der Potsdamer MBS-Arena. Das Endspiel steigt am 29. Januar in Mannheim gegen Allianz MTV Stuttgart.

Die Schwerinerinnen begannen ihr „wichtigstes Spiel des Jahres“ (Koslowski) nervös. Viele leichte Fehler bei Aufschlag und Annahme sorgten dafür, dass die favorisierten Gäste zunächst meist einem Rückstand hinterherliefen. In dieser Phase war es vor allem die 1,93 Meter große Amerikanerin Lauren Barfield, die den SSC mit guten Blocks und präzisen Schmetterbällen auf Tuchfühlung hielt. So entwickelte sich ein ausgeglichener und spannender erster Satz. In der Schlussphase nutzten die Gäste vermeidbare Fehler der Potsdamerinnen eiskalt aus und setzten sich nach 25 Minuten mit 25:22 durch. „Mit dem gewonnenen ersten Satz war die erste krasse Nervosität weg“, erklärte Lenka Dürr.

Enttäuschung bei den Potsdamer Zuschauern, unter ihnen Kanu-Doppelolympiasieger Sebastian Brendel, der bei der Seitenwahl die Münze geworfen hatte. Die SSC-Fans waren dagegen begeistert und unterstützten ihr Team lautstark. Jetzt fand der ungeschlagene Bundesliga-Tabellenführer sofort seinen Rhythmus und zog auf 10:4, 16:10, 18:12 und 20:13 davon. Potsdam fightete und hielt dagegen, doch die cleveren Schwerinerinnen, die mit zunehmender Spieldauer immer mehr an Sicherheit gewannen, ließen sich nun nicht mehr aus dem Konzept bringen. Lauren Barfield verwandelte den ersten Satzball zum 25:15.

„Ihr habt nichts zu verlieren!“, beschwörte Potsdams Trainer Davide Carli seine Spielerinnen im dritten Satz. Die Worte des Trainers zeigten Wirkung: Die Gastgeberinnen warfen jetzt noch einmal alles in die Waagschale und machten es dem Koslowski-Team aber nur zwischenzeitlich schwer – 8:8. 9:9 und 10:10 hieß es in dieser völlig ausgeglichenen Phase. Doch als es eng wurde, war der SSC wieder da.

Denise Hanke servierte zwei Asse in Folge – 15:10. Coach Felix Koslowski ballte jubelnd die Fäuste. Schwerin zog auf 21:14 und 23:15 davon. Jetzt erhoben sich die Schweriner Fans, die mit fünf Bussen nach Potsdam gereist waren, von ihren Sitzen und feierten ihre Lieblinge und sangen: „So sehen Sieger aus“ Als erneut Lauren Barfield den Satzball nach 71 Minuten zum 25:15 kannte der Jubel keine Grenzen mehr. „Unsere Fans sind unglaublich“, strahlte Denise Hanke, die zur wertvollsten Spielerin gewählt wurde.

Sönke Fröbe und Stefan Ehlers

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Begehrtes Heißgetränk
Tee verkosten im Probierzimmer der Onno Behrends Teeimport GmbH.

Zum Hamburger Hafen ist es nicht weit, das ist die europäische Drehscheibe für den Tee. Und so werden in der Nordheide Teebeutel gefüllt, Milliarden von ihnen. Loser Tee ist auch im Angebot. Doch was ist nun besser?

mehr
Mehr aus Mehr Sport
Benjamin Barz Ostsee-Zeitung Ostsee-Zeitung Physik,Kernphysik,Wendelstein,Plasmaphysik,Atome Teaser der den User auf die Themenseite führen soll image/svg+xml Image Teaser Wendelstein 7-X 2015-09-23 de Sonderseite Golfen in MV Immer mehr Menschen schwingen im Nordosten den Golfschläger. 16 000 Mitglieder hat der Landesverband inzwischen – zehn Mal mehr als Anfang des Jahrtausends. Lesen Sie auf unserer Sonderseite Geschichten über die Golfszene, Spieler aus dem Land und Prominente, die gern in MV golfen.
Die besten Wettquoten der Ostsee gibt es im Bundesliga-Quotenvergleich von SmartBets.