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Ex-Weltmeister setzt mit 75 noch Segel

Rostock Ex-Weltmeister setzt mit 75 noch Segel

Jürgen Mier zieht es immer wieder aufs Wasser

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Wird heute 70: Jürgen Mier

Quelle: Lars-H. Wacker

Rostock. In der olympischen Bootsklasse Finn Dinghy segelte er einst zu großen Erfolgen, heute wird er 75: Jürgen Mier. Der Weltmeister von 1965 und zweimalige Bronzemedaillen-Gewinner bei Europameisterschaften lebt im beschaulichen Diedrichshagen, doch von Langeweile ist keine Spur. „Wenn man 75 wird, dann kann man Wehwehchen haben, mal das Knie oder der Rücken. Aber ich bin sehr zufrieden, mir geht es gut“, sagt Mier.

Vom Segeln kann er auch im Ruhestand nicht lassen. Als Mitglied im Hanseatischen Yachtclub zu Hohe Düne tätig, fühlt er sich auf dem Wasser heimisch und ist viel unterwegs. „Im Verein haben wir Boote, auf denen ich viel segle. Wir waren zum Ansegeln in Dänemark, haben Ausfahrten gemacht und sind die eine oder andere Regatta mitgesegelt. Außerdem habe ich noch ein kleines Motorboot, mit dem ich gelegentlich zum Angeln fahre“, berichtet der Vollblut-Segler, der an Land gerne radelt.

Und natürlich erinnert sich der 75-Jährige sehr gerne an seine aktive Zeit, erzählt mit Familie, Freunden und alten Weggefährten über die Geschichten vergangener Tage und blickt auf die Karriere zurück. „Eine olympische Medaille habe ich leider nicht gewonnen. Aber ich bin trotzdem sehr zufrieden, denn ich habe international – bei Welt- und Europameisterschaften – Medaillen gewonnen. Mehr kann man sich als Sportler nicht wünschen“, resümiert der gebürtige Rostocker.

Gefeiert wird – wie könnte es anders sein – in der Sportschule im Yachthafen Warnemünde ganz im Element des Wassersportlers mit Familie, Freunden und alten Bekannten. Ob die kommenden Sommerspiele im brasilianischen Rio de Janeiro ein Gesprächthema sein werden? Gut möglich, auch wenn Jürgen Mier die aktuelle Situation im Segelsport kritisch betrachtet und die junge Generation in die Pflicht nimmt: „Wir waren damals anders erzogen und stolz darauf, auch für Rostock zu starten und Titel zu holen. Das haben die Leute akzeptiert und sich mehr für den Sport interessiert. Heute ist das anders“, meint der frühere Finn-Segler. Für die Zukunft wünscht er sich in erster Linie Gesundheit für die Familie und sich, damit er auch weiterhin die Segel setzen kann.

Lars-Henrik Wacker

OZ

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