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Finalpremiere für Koslowski

Schwerin Finalpremiere für Koslowski

Vor Endspielen um die Volleyball- Meisterschaft ist der Ehrgeiz beim Trainer des SSC Palmberg Schwerin groß.

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SSC-Trainer Felix Koslowski schwört sein Team auf das Finale gegen Stuttgart ein.

Quelle: Foto: Jan Huebner

Schwerin. . Volleyball-Bundesligist SSC Palmberg Schwerin feiert im Saisonfinale eine doppelte Premiere. Zum ersten Mal stehen die Mecklenburgerinnen mit Felix Koslowski als Cheftrainer in einem Endspiel um die deutsche Meisterschaft. Und erstmals empfängt der deutsche Rekordmeister dabei morgen Abend (19.00 Uhr) im ersten von maximal fünf möglichen Finalspielen den Pokalsieger Allianz MTV Stuttgart in der heimischen Palmberg Arena.

OZ-Bild

Vor Endspielen um die Volleyball- Meisterschaft ist der Ehrgeiz beim Trainer des SSC Palmberg Schwerin groß.

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„„Neben der akribischen Arbeit, die wir machen, ist eine unserer größten Stärken die geschlossene Mannschaftsleistung.“Andreas Burkard,

Geschäftsführer SSC Palmberg

Die Schwäbinnen hatten sich am vergangenen Sonnabend überraschend klar gegen den amtierenden deutschen Meister vom Dresdner SC im dritten und entscheidenden Halbfinal-Duell mit 3:0 (25:17, 25:19, 25:16) durchgesetzt.

„Wir haben eine tolle Mannschaft, die Spielerinnen der vergangenen Saison haben sich weiterentwickelt, die Neuverpflichtungen eingeschlagen. Und wir haben gezeigt, dass wir jeden Gegner schlagen können, auch Stuttgart. Der Ehrgeiz, diese Saison nun noch mit dem verdienten Meistertitel zu krönen, ist riesengroß“, sagte der 33 Jahre alte Koslowski.

Dabei lastet auf allen Protagonisten ein besonderer Druck. Nach dem Aus im Europapokal-Halbfinale gegen den späteren Challenge-Cup-Gewinner Bursa BBSK aus der Türkei und dem mit 2:3 unglücklich verlorenen DVV-Pokalfinale – ausgerechnet gegen Stuttgart – ist die Meisterschaft in dieser Saison die letzte Chance auf den ersten Titelgewinn seit vier Jahren. 

Seit der gebürtige Schweriner im Sommer 2013 das Ruder bei den Mecklenburgerinnen übernommen hatte, warten Mannschaft, Fans und Sponsoren vergeblich auf einen zählbaren Erfolg. Der Optimismus indes, dass es dem Liga-Primus im vierten Anlauf in der Ära Koslowski gelingt, dem zehnten Meistertitel endlich einen weiteren Erfolg hinzuzufügen, ist groß. Auch in der Vereinsführung des Rekordmeisters. „Ich denke, neben der akribischen Arbeit, die wir machen, ist eine unserer größten Stärken die geschlossene Mannschaftsleistung. Dass alle füreinander auf dem Feld stehen, sich gegenseitig bestärken“, sagte SSC-Geschäftsführer Andreas Burkard.

Das Meisterschaftsfinale wird im Play-Off-Modus „Best of five“ ausgetragen. Die Mannschaft, die aus maximal fünf möglichen Spielen zuerst drei Siege erzielt, ist deutscher Meister. Nach dem Auftakt in Schwerin steht am kommenden Sonnabend bereits das zweite Aufeinandertreffen der beiden derzeit besten deutschen Mannschaften in der Stuttgarter SCHARRena auf dem Programm. 

Das dritte Finalspiel wird am 26. April wieder in Schwerin ausgetragen. Ein mögliches viertes Spiel ist für den 29. April in Stuttgart terminiert. Sollte danach keine der beiden Mannschaften drei Siege auf ihrem Konto haben, kommt es am 3. Mai in Schwerin zum Showdown um die Meisterschaft 2017.

Schwerin hatte sich mit zwei Halbfinalsiegen gegen VC Wiesbaden vorzeitig für die Finalrunde qualifiziert, Stuttgart gelang der zweite Sieg gegen den Dresdner SC erst im Entscheidungsspiel am vergangenen Samstag. Schwerin feierte bereits zehn nationale Meistertitel. Stuttgart hingegen blieb der Gewinn einer deutschen Meisterschaft bislang verwehrt.

Peter Zeller und Christian Lüsch

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