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Foto-Finish: Greipel verpasst Etappensieg um Millimeter

Angers Foto-Finish: Greipel verpasst Etappensieg um Millimeter

Der Rostocker muss sich auf dem dritten Tagesabschnitt der Tour im Massensprint Cavendish denkbar knapp geschlagen geben

Angers. . Am Ende entschied das Zielfoto gegen André Greipel und für Mark Cavendish. Die deutschen Hochgeschwindigkeits-Spezialisten Greipel und Marcel Kittel gingen auch im zweiten Massensprint der 103. Tour de France leer aus. Der zweitplatzierte Greipel scheiterte gestern im Schlussspurt von Angers nur um Millimeter an Ex-Weltmeister Cavendish, der seinen zweiten Etappensieg innerhalb von 48 Stunden feierte. Wie am Sonnabend zum Auftakt in Utah Beach hatte Greipel im Ziel der zweitlängsten Etappe das schlechtere Ende für sich.

„Ich habe einen Fehler gemacht. Aus Reflex hatte ich den höchsten Gang reingelegt – der war am Ende zu dick“, ging Greipel mit sich selbst ins Gericht. Cavendish hatte am Hinterrad des Rostockers bis zur letzten Sekunde gewartet und stieß dann nach vorne. Nach 223,5 Kilometern war der von Rolf Aldag betreute Cavendish wieder nicht zu schlagen. Hinter Greipel musste der Franzose Bryan Coquard mit Rang drei zufrieden sein, Kittel hatte mit dem Ausgang des Rennens auf der leicht ansteigenden Zielgeraden nichts zu tun.

Bis einige Meter vor dem Ziel ging Greipels Plan auf. Am Ende fehlte dem „Gorilla“ nur das gewisse Etwas gegen den sagenhaften Cavendish. Dieser scheint bei dieser Tour seinen zweiten Frühling zu erleben, er feierte seinen insgesamt 28. Etappensieg. Den Rekord hält Eddy Merckx mit 34 Tagessiegen.

Das „Maillot Jaune“ bleibt auf den Schultern des sympathischen Exzentrikers Peter Sagan. Dem amtierenden Weltmeister aus der Slowakei reichte dazu im komplizierten Zielsprint von Angers Rang vier.

Sagan führt das Gesamtklassement weiter mit acht Sekunden vor dem Franzosen Julien Alaphilippe an.

Nachdem sein erster Jubelrausch am Sonntag verflogen war, ging der viermalige Gewinner des Grünen Trikots hart ins Gericht mit der Konkurrenz. Zu nervös waren Sagan die ersten Tour-Etappen mit wieder zahlreichen Stürzen. Zu den Leidtragenden hatte auch sein Teamkollege Alberto Contador gehört, der die Chance auf seinen dritten Toursieg am ersten Wochenende quasi schon verspielt hat.

„Heutzutage fährt jeder, als ob ihm sein Leben nichts wert wäre. Als hätten sie kein Hirn. Derzeit ist es schwer, das Radfahren zu genießen“, sagte Sagan.

Während der gestrigen Etappe wurde ein kleines Mädchen von einem Fahrzeug der Werbe-Karawane angefahren. Der Unfall ereignete sich rund 70 Kilometer nach dem Start, als das Kind die Straße überqueren wollte. Das Mädchen wurde mit Gesichtsverletzungen in ein Krankenhaus gebracht.

Andreas Zellmer/benjamin Siebert

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