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Frauenachter verpasst Rio-Ticket

Rostock/Luzern Frauenachter verpasst Rio-Ticket

Rudern: Erstmals seit 64 Jahren startet kein deutscher Einer bei Olympia

Rostock/Luzern. Die Sensation blieb aus. Der deutsche Frauenachter hat das Ticket für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro verpasst. Das Großboot, in dem mit Julia Wärmer (26) eine Rostockerin saß, kam gestern bei der Olympia-Qualifikationsregatta in Luzern im Finale in 6:15 Minuten nicht über Rang fünf hinaus. Den Sieg sicherten sich die Rumäninnen (6:02) vor den Niederländerinnen (6:04). Beide Boote sind somit in Rio dabei.

Das Scheitern der deutschen Ruderinnen kam nicht überraschend. Seit Jahren fährt der Frauenachter der Weltspitze hinterher. „Da kann man im Olympia-Jahr nicht so einen Riesenschritt erwarten“, meint Meinhard Rahn, Trainer am Bundesstützpunkt in Kessin. „Rudertechnisch sind sie gut, aber ich glaube, dass die nötigen PS fehlen. Die anderen fahren bei gleicher Schlagfrequenz davon.“

Der Deutsche Ruderverband (DRV) musste in Luzern eine historische Pleite hinnehmen. Erstmals seit 64 Jahren wird kein deutscher Einer bei den Olympischen Spielen an den Start gehen. Der deutsche Meister Philipp Syring belegte bei der Quali im Finale den letzten Platz und verpasste damit das Rio-Ticket deutlich. Zuletzt war 1952 in Helsinki kein deutscher Einer-Ruderer bei Olympischen Spielen am Start. Insgesamt ist der DRV am Zuckerhut nur mit zehn Booten vertreten. Vor vier Jahren in London war die deutsche Flotte noch in allen 14 olympischen Klassen am Start. „Es war das Ergebnis, was wir erwartet haben. Wir hatten natürlich den Wunsch, uns in ein oder zwei Klassen mehr zu qualifizieren“, sagte Cheftrainer Marcus Schwarzrock.

Verbandspräsident Siegfried Kaidel fügte an: „Wir wissen, wo unsere Baustellen sind. Diese Lücken müssen wir schließen.“

Einzig der Leichtgewichts-Vierer qualifizierte sich durch Rang zwei im Finale noch nachträglich für die Sommerspiele. „Damit haben wir das Mindestziel erreicht“, sagte Kaidel.

Am Wochenende geht es in Luzern um Weltcup-Punkte. Mit Leichtgewichtsruderin Marie-Louise Dräger, Stephan Krüger, Hannes Ocik und Felix Drahotta sind vier Mecklenburger am Start.

Stefan Ehlers und Oliver Mucha

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