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„Geisterspiel“ rückt näher

Magdeburg „Geisterspiel“ rückt näher

Massive Pyro-Attacken sorgen für Unterbrechungen – Klub distanziert sich

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Pyro-Chaoten zündeten bengalische Feuer, Raketen und Rauchbomben im Hansa-Block. Das Spiel wurde zwei Mal unterbrochen.

Quelle: Imago

Magdeburg. Ein Böller gab das Signal: Drei Minuten nach Wiederanpfiff hieß es im Hansa-Block: Feuer frei! Pyro-Chaoten entzündeten rund 50 bengalische Feuer. Dazu wurden Rauchbomben und Leuchtraketen gezündet, die sogar die eigenen Anhänger trafen. Mitten im Block schlugen Flammen hoch.

Schiedsrichter Benjamin Brand unterbrach die Partie für drei Minuten. Doch damit war der Spuk noch nicht zu Ende. Denn wenig später legte sich eine dichte weiße Rauchwolke über das Spielfeld und die Tribünen. Weil kaum noch etwas zu erkennen war, musste der Referee die Partie erneut für fast vier Minuten unterbrechen.

Den FC Hansa erwartet nach dieser massiven Pyro-Attacke eine harte Strafe. Das vom DFB angedrohte „Geisterspiel“ ohne Zuschauer rückt immer näher. Bereits in der vergangenen Saison war es beim Magdeburger Gastspiel in Rostock am 23. September 2015 zu schweren Ausschreitungen gekommen. Fans beider Vereine hatten sich im Ostseestadion gegenseitig mit Feuerwerkskörpern beschossen. Auch damals musste der Schiedsrichter die Partie zweimal für insgesamt rund 17 Minuten unterbrechen.

Die Rostocker waren danach vom DFB-Sportgericht zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden, die im Frühjahr bis Februar 2017 verlängert worden ist. Der FC Hansa verurteilte gestern die Vorkommnisse in Magdeburg. Der Klub distanziere sich „von jeglicher Anwendung von Pyrotechnik bei Fußballspielen“, hieß es in einer Stellungnahme auf der Internetseite des Klubs. „Unser Verein steht unter Bewährung und derartiges Verhalten schadet unserer Kogge massiv“, sagte Vorstandschef Robert Marien. Er bezifferte den Einnahme-Ausfall eines „Geisterspiels“ auf 300 000 Euro. kr

OZ

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