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Greipel und Co. wollen in Paris die letzte Chance nutzen

Saint-Gervais les Bains Greipel und Co. wollen in Paris die letzte Chance nutzen

Der Top-Sprinter aus Rostock konnte bisher in Frankreich noch keine Etappe für sich entscheiden – auch Kittel und Degenkolb sind heiß

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Sprint-Spezialist Marcel Kittel

Saint-Gervais les Bains. . Marcel Kittel spürt bereits das Kribbeln, André Greipel brennt auf die Rettung seiner Tour und John Degenkolb will seine ganz persönliche Erfolgsgeschichte krönen: Nach drei kräftezehrenden Wochen sehnen die deutschen Radprofis bei der 103. Frankreich-Rundfahrt das Finale in Paris herbei. Vor der wohlverdienten Ruhepause sind jedoch allen voran die Top-Sprinter nochmals gefordert, auf dem Prachtboulevard Champs-Élysées kämpft das Trio um den prestigeträchtigen Triumph – und die Verbesserung der dürftigen deutschen Bilanz. 24 Tour-Etappensiege hatten die deutschen Fahrer in den vergangenen fünf Jahren erzielt, keine Nation war erfolgreicher. Bei der Tour 2016 stand nach 18 von 21 Tagesabschnitten jedoch nur ein Sieg durch Kittel auf der vierten Etappe zu Buche. „Wir sind wahrscheinlich mit der stärksten Besetzung der letzten Jahre angetreten, trotzdem sind die Erfolge im Vergleich mager ausgefallen“, sagte Tony Martin. Auch der dreimalige Weltmeister im Kampf gegen die Uhr verfehlte sein großes Ziel. Mit Siegambitionen war Martin in das einzige klassische Zeitfahren der Tour 2016 gestartet, am Ende landete er mit über zwei Minuten Rückstand auf Tagessieger Tom Dumoulin (Niederlande) auf Rang 9.

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Der Top-Sprinter aus Rostock konnte bisher in Frankreich noch keine Etappe für sich entscheiden – auch Kittel und Degenkolb sind heiß

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Wenig lief vor allem bei Greipel zusammen, der im Vorjahr zu vier Etappensiegen gerast und der unumstrittene Sprinter-König war. Doch Fehlentscheidungen in den Finals der Sprintetappen und Glücklosigkeit verhinderten bislang einen erneuten Triumph. Zumindest einmal jubelte Kittel, der ansonsten wie Greipel zumeist dem vierfachen Etappensieger Mark Cavendish (Großbritannien) den Vortritt lassen musste. Je vier Sprinterfolge gelangen Kittel in den Jahren 2013 und 2014, dabei trug er an insgesamt zwei Tagen sogar das Gelbe Trikot. „Es wäre eine Illusion zu erwarten, dass die Deutschen jedes Jahr vier oder fünf Etappen gewinnen“, sagte Kittel: Mit „riesengroßer Vorfreude“ blickt John Degenkolb Paris entgegen. Nach seinem Trainingsunfall im Januar steigerte sich der Wahl-Frankfurter in der Tour mit jedem Tag und war zweimal dicht am ersehnten ersten Etappensieg. „Paris ist für mich noch mal eine gute Chance.“

OZ

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