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Hannahs Gold-Traum platzt im letzten Rennen

Auckland/Rostock Hannahs Gold-Traum platzt im letzten Rennen

Rostocker Seglerin fällt bei Nachwuchs-WM vor Neuseeland auf Platz 5 zurück

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Hannah Anderssohn vom Warnemünder SC segelte bei der Junioren-WM in Auckland auf Rang fünf. FOTOS (2): PEDRO MARTINEZ/SAILING ENERGY, PUBLIC ADDRESS

Auckland/Rostock. Ist das bitter! Der Goldtraum von Seglerin Hannah Anderssohn ist bei der letzten Wettfahrt der Junioren-WM geplatzt. Die 17-Jährige vom Warnemünder Segelclub belegte im neunten und abschließenden Durchgang nur den 19. Platz. Anderssohn war auf dem Regatta-Revier vor der neuseeländischen Hafenstadt Auckland zwar im goldfarbenen Trikot der in der Gesamtwertung Führenden gestartet. Sie fiel aber aufgrund ihrer schlechtesten Platzierung während der gesamtem Weltmeisterschaft auf Platz fünf im Abschlussklassement zurück.

OZ-Bild

Rostocker Seglerin fällt bei Nachwuchs-WM vor Neuseeland auf Platz 5 zurück

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Hannah ist eine wirklich gute WM gefahren. Leider sollte es heute nicht sein.

Franziska Goltz,

Trainerin von Hannah Anderssohn

„Hannah ist eine wirklich gute WM gefahren. Es war so schwer wie nie. Sie hat bis zum Ende alles gegeben. Leider sollte es heute nicht sein. Aber es werden noch viele weitere Meisterschaften kommen“, spendete Trainerin Franziska Goltz ihrem Schützling Trost.

Anderssohn, die in Kiel lebt und dort im Bundesleistungszentrum trainiert, war nach Neuseeland gereist, um eine Medaille zu holen. „Am besten Gold“, hatte sie vor dem Abflug erklärt. Sie gehörte zum Kreis der Favoritinnen, nachdem sie 2015 bei der Junioren-WM in Malaysia bereits die Silbermedaille gewonnen hatte und als amtierende Jugend-Europameisterin nach Übersee gereist war. Die Enttäuschung der jungen Seglerin war nach dem Finaltag entsprechend groß – Interview-Anfragen blieben unbeantwortet.

Siegerin wurde Dolores Moreira Fraschini aus Uruguay, die vor dem Finale auf Rang zwei gelegen hatte. Die Südamerikanerin und Anderssohn hatten sich während der letzten Wettfahrt belauert. Allerdings genügte der WM-Vierten des Vorjahres Platz zehn, um den Titel zu holen.

„Es ist schade, dass Hannah nach dem verheißungsvollen Auftakt keine Medaille geholt hat. Aber sie wird ihren Weg fortsetzen“, meinte Segel-Landestrainer Roberto Güldenpenning. Hannah gehöre weiter zu den großen Nachwuchshoffnungen Mecklenburg-Vorpommerns. Insgesamt sei es bemerkenswert, dass fünf Segler aus MV – so viele wie nie zuvor – die Qualifikation für die JWM geschafft hätten, betonte der 61-Jährige. Gute Ergebnisse erkämpften auch die Schwerinerinnen Sofia Schöne und Line Thielemann. Im Rennen der 420er wurden die Mädchen Siebte. Den Sieg sicherten sich Julia Szmit und Hanna Dzik aus Polen.

Zufrieden kehren auch Lennart Kuss und Paul Arp vom Warnemünder SC zurück. Bei ihren ersten großen internationalen Titelkämpfen belegten die 420er-Segler Rang 16. Bestes Wettfahrtresultat war ein vierter Platz. Insgesamt waren in ihrer Bootsklasse die 30 besten Nachwuchssegler aus aller Welt am Start. Sieger wurden die US-Amerikaner Willey Rogers und Jack Parkin.

„Hier am Start zu sein, war schon beeindruckend“, erklärte Vorschoter Paul Arp gestern nach der Siegerehrung. Besonders in Erinnerung bleiben wird den Rostockern wohl auch die Begegnung mit einem rund zwei Meter langen Hai, der während der Weltmeisterschaft ihren Kurs kreuzte. „Als wir die Flosse sahen, haben wir einen ganz schönen Schreck bekommen und uns gesagt: Hier kentern wir jetzt nicht“, berichtete der 16-Jährige.

Christian Lüsch

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