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Hansa-Abwehrchef Henn: Dieses Derby strahlt heraus

Hansa-Abwehrchef Henn: Dieses Derby strahlt heraus

Der Profi vor dem Magdeburg-Spiel über hitzige Duelle, gegnerische Brocken und seinen Wunsch- Platz mit Hansa zur Winterpause.

Rostock. Magdeburg gegen Hansa: Können die Rostocker heute im Ostderby Tuchfühlung nach oben halten? Die OZ sprach mit Abwehrchef Matthias Henn (31).

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Der Profi vor dem Magdeburg-Spiel über hitzige Duelle, gegnerische Brocken und seinen Wunsch- Platz mit Hansa zur Winterpause.

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Sind die letzten drei Zu-Null-Auswärtssiege für einen Abwehrspieler noch mal ein Extra-Ansporn?

Matthias Henn: Klar. Aber man freut sich über jeden Sieg, auch wenn dabei mal einer reingeht. Den Anspruch, die Serie weiterzuziehen, hat die ganze Mannschaft entwickelt.

Auswärts sind wir ganz schwer zu bespielen. Was uns so stark macht: Wir verteidigen mit allen sehr kompakt. Das ist zwar für die zentralen Mittelfeldspieler extrem laufintensiv, aber wenn man damit ohne Gegentor gewinnt – es gibt nichts Geileres.

Sie und Marco Kofler werden sich Christian Beck widmen, dem zweitbesten Torschützen der Liga. Mit welchem Rezept?

Henn: Er ist groß, gut in der Bewegung, macht viele Dinge echt gut. Für uns ist es der Ansporn, auch gegen solche Top-Stürmer der 3. Liga zu bestehen. Kofi (Marco Kofler/ d.

Red.) kommt uns mit seiner körperlichen Größe sehr entgegen. Denn Magdeburg hat noch andere Brocken auf dem Platz: Sowislo, Löhmannsröben, Handke – das sind schon Kanten. Aber mir ist deswegen nicht angst und bange.

Nach Marcus Hoffmann und Tommy Grupe haben Sie in der Innenverteidigung in Marco Kofler den dritten Kollegen im dritten Spiel neben sich. Was heißt das für Sie?

Henn: Man muss sich darauf einstellen. Mit Hoffi hatte sich das die letzten Monate extrem gut eingependelt, auch mit Tommy hat das zuletzt sehr gut geklappt. Mit Kofi (Kofler/d. Red.) habe ich mich im Abschlusstraining noch einmal abgestimmt, welche Kommandos wir geben, damit der andere weiß, was los ist. Jeder ist anders. Deswegen muss man viel miteinander reden.

Die hitzige Atmosphäre in Magdeburg durften Sie letzte Saison schon kennenlernen. Was ist Ihr Rezept, um da die Ruhe zu bewahren?

Henn: Für mich gibt’s keins. Jeder saugt das anders auf. Ich nehme das wahr, wenn ich rausgehe zum Warmmachen. Irgendwann ist man in seinem eigenen Modus. Ich bin schon elf, zwölf Jahre dabei und habe schon vor deutlich mehr Zuschauern gespielt. Natürlich ist so ein Spiel etwas Besonderes. Dieses Derby strahlt schon heraus aus den Spielen, die noch anstehen. Auf dem Platz sind dann die Dinge wichtig, die wir vorher besprochen haben. Dann heißt es: 90 Minuten buckeln. Das ist in so einer Atmosphäre auch mental anstrengend.

Wo möchten sie Hansa in der Winterpause sehen?

Henn: Die Tabelle ist ja der Wahnsinn, alles ist brutal eng. Wenn wir es schaffen, uns wie jetzt irgendwo zwischen Platz fünf und acht einzupendeln, mit Tuchfühlung nach oben, wäre das sehr schön. Und das können wir durchaus erreichen.

TV: 14.00 Uhr, MDR

Infekt: Hansa heute ohne Stürmer Ziemer

Neues Handicap für Hansa: Stürmer Marcel Ziemer (31) kann heute im Ostderby beim 1. FC Magdeburg nicht dabei sein. Ein anfangs scheinbar leichter Infekt, der den Angreifer bereits am Donnerstag zu individuellem Training zwang, entfaltete in der Nacht zu gestern seine volle Wirkung. Ziemer bekam Fieber, musste zum Arzt und konnte die Reise nach Magdeburg nicht mit antreten. „Das ist natürlich bitter. Er war ein wichtiger Mann in unseren Planungen“, bedauerte Cheftrainer Christian Brand.

Der Coach, der diesmal Marco Kofler in der Abwehr für den verletzten Marcus Hoffmann einsetzt, muss nun auch im Angriff umbauen. Die Alternativen sind Melvin Platje und Soufian Benyamina. Gegenüber der Vor- woche sind Dorda und Fehr nicht im 18er-Kader; dafür ist neben Platje auch Ülker wieder dabei. kr

Interview von Kai Rehberg

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