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Hansa: Grenze überschritten

Rostock Hansa: Grenze überschritten

Klubführung entschuldigt sich für Hass-Banner / DFB-Ermittlungen drohen

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Anhänger auf der Südtribüne zeigten dieses Spruchband.

Quelle: Foto: Andy Bünning

Rostock. Die Hansa-Führung hat sich für ein verunglimpfendes Banner entschuldigt, das Anhänger während der Partie gegen Halle (1:0) am Sonntag auf der Südtribüne des Ostseestadions hochgehalten haben. Das Plakat mit der Aufschrift „In Rostock mit Fäkalien, in Dortmund mit Steinen ... So geht man um mit Bullenschweinen!“ war in der ersten Halbzeit ausgerollt worden und für kurze Zeit zu sehen. Eine Hass-Botschaft gegen RB Leipzig, deren Fans beim letzten Duell in Rostock mit uringefüllten Pappbechern und Beuteln beworfen worden waren. Beim Bundesliga-Gastspiel in Dortmund wurden die Leipziger Anfang Februar mit Steinen angegriffen.

„Mit dem Banner wurden die Grenzen der freien Meinungsäußerung eindeutig überschritten. Wir distanzieren uns ausdrücklich von diesen gewaltverherrlichenden und beleidigenden Aussagen“, sagte Hansa-Chef Robert Marien. „In Anbetracht der Vorfälle, die sich in Dortmund abgespielt haben, sind solche Sprüche absolut unangebracht und völlig taktlos. Das ist auch nicht die Art und Weise, wie wir uns und unseren kritischen Blick auf die Dinge präsentieren wollen“, so Marien. Kritik gegen „das Konstrukt RB Leipzig“ müsse aber „prinzipiell erlaubt sein“. Man werde alles dafür tun, um zur Aufklärung und Identifizierung der Täter beizutragen.

In einem ähnlichen Fall bei Borussia Mönchengladbach hat der DFB-Kontrollausschuss gestern Ermittlungen eingeleitet. Die drohen auch Hansa, denn dem DFB liegt der Vorfall bereits vor. Das Duell gegen Halle war die erste Heimpartie nach dem Geisterspiel. kr

OZ

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