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Hansa: Saisonausklang vor vollem Haus

Frankfurt/Main Hansa: Saisonausklang vor vollem Haus

21000 Zuschauer werden morgen gegen Halle im Ostseestadion erwartet. Sechs Spieler nehmen Abschied.

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So jubelten die Hanseaten bei ihrem Rettungs-Spiel gegen Erfurt (3:1). Morgen steigt in Rostock die letzte Saisonpartie vor vollem Haus.

Quelle: NOA

Frankfurt/Main. Letzter Spieltag, aber noch lange nicht Schluss: Für die Hansa-Profis ist der Punktspiel- Ausklang in der 3. Liga morgen gegen den Halleschen FC (Anstoß bereits 13.45 Uhr) erst die Vorstufe für das Saisonfinale. Das wollen die Rostocker zwei Wochen später mit einem Sieg im Landespokal-Endspiel gegen den FC Schönberg krönen. Zwischendurch wird mit dem Freundschaftskick gegen Union Berlin (21. Mai) noch der 50. Vereinsgeburtstag nachgefeiert.

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Zunächst geht es für die Mannschaft von Christian Brand darum, sich vor vollem Haus ordentlich zu verabschieden. Der erste Charaktertest nach dem Klassenerhalt (0:4 bei Mainz II) war vor einer Woche mächtig in die Hose gegangen. „So ein Druckabfall ist menschlich“, sagt der Coach rückblickend.

21000 Zuschauer werden zum Saisonausklang erwartet, mehr gab es zuletzt mit 21600 vor einem Jahr gegen Cottbus (0:1). „Ein Heimspiel vor so einer Kulisse ist Motivation genug“, sagt Brand.

„Das ist der Abschluss einer langen, kräftezehrenden Saison. Die Spieler wollen sie gut beenden.“

Zusätzlicher Anreiz: Dem FC Hansa winkt noch die beste Saisonplatzierung seit drei Jahren. Den nach dem Klassenverbleib angepeilten einstelligen Tabellenplatz haben die Rostocker zwar verfehlt. Mit einem Sieg würden sie die Spielzeit aber immerhin auf Rang zehn beenden. Zur Erinnerung: Ende November waren die Hanseaten noch Tabellen-Vorletzter.

Für sechs Spieler des Drittligisten heißt es morgen, Abschied zu nehmen. Torhüter Johannes Brinkies, in Grevesmühlen geboren und über Anker Wismar 2004 zu Hansa gekommen, erhielt keinen neuen Vertrag. Ebenso wie Kai Schwertfeger, Markus Gröger, Eric Birkholz, Leihgabe Maik Lukowicz (zurück zu Werder Bremen) und der schwedische Winter-Zugang Christer Youssef.

Andere Profis mit auslaufenden Verträgen sind noch in der „Warteschleife“. Maximilian Ahlschwede und Marcus Hoffmann, die der Verein gern weiter binden möchte, haben Entscheidungsfrist bis zum Wochenende. Tommy Grupe, der nach dem zweiten Kreuzbandriss gerade sein Comeback gab, hat ebenfalls ein Angebot des Klubs vorliegen. Offen ist der Verbleib von Stammspieler Michael Gardawski (will bleiben) und Hasan Ülker. Keine Perspektive haben trotz Verträgen bis 2017 Stürmer Julius Perstaller und Mittelfeldmann Maik Baumgarten.

„Die Messe ist gelesen. Die Jungs hatten ein halbes Jahr Zeit, und ich habe mir meine Eindrücke verschafft“, sagt Christian Brand. Er will die Mannschaft für die neue Saison nur punktuell verstärken.

Ein weiterer Kandidat bietet sich seit gestern im Probetraining an: Kerem Bülbül (21), früherer deutscher U-18-Nationalspieler mit türkischen Wurzeln von Hertha BSC II. „Linksfuß, sehr beweglich, abschlussstark“, sagt Brand über den Berliner. Den Tipp bekam der Coach übrigens von Hansas Aufsichtsratschef Rainer Lemmer.

DFB-Berufungsurteil: Geldstrafe erhöht, Bannerverbot aufgehoben

Das Bundesgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat die am 13. April vom DFB-Sportgericht ausgesprochene Strafe gegen den FC Hansa Rostock geändert.

Nachdem weiteres Zuschauerfehlverhalten in mündlicher Verhandlung sanktioniert wurde, muss Hansa nun aufgrund von zehn Delikten eine Geldstrafe von 20 000 Euro zahlen.

Bei den ersten fünf Heimspielen der kommenden Saison sind zudem Choreografien der Rostocker Fans verboten und die Zuschauerzahl auf der Südtribüne wird auf 2000 Anhänger begrenzt. Bis zum 31.

Dezember 2016 muss Hansa zudem bei allen Auswärtspartien vier eigene qualifizierte Auswärtsordner einsetzen. Die im November 2015 verhängte und bis 28. Februar 2017 verlängerte neunmonatige Bewährungszeit für ein erneutes „Geisterspiel“ unter Ausschluss der Öffentlichkeit bleibt bestehen.

In der Vorinstanz hatte die Geldstrafe 16 000 Euro betragen und anstelle des Teilausschlusses war ein Verbot auferlegt worden, Block- und Zaunfahnen sowie Banner zu verwenden. Statt dieses Verbots wurde nunmehr die Zuschauerkapazität reduziert. „Wir haben damit teilweise auch auf den Vorschlag des Vereins reagiert, weil die Durchsetzbarkeit dieser Maßnahme besser sichergestellt werden kann“, sagte Achim Späth,Vorsitzender des Bundesgerichts.

Kai Rehberg

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