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Hansa-Stürmer Benyamina trifft beim Comeback

Hansa-Stürmer Benyamina trifft beim Comeback

Nach seiner langen Zwangspause steuert der 26-Jährige ein Tor zum 8:0-Erfolg im Landespokal beim SV Plate bei.

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Setzte bei seinem Comeback per Elfmeter den Schlusspunkt zum 8:0: Hansa-Stürmer Soufian Benyamina (r.), hier mit Marcel Ziemer, der in Plate zwei Mal traf.

Quelle: Dietmar Albrecht

Plate Soufian Benyamina nahm das „Geschenk“ dankend an. In der 90. Minute schnappte sich der Hansa-Stürmer nach einem Handspiel im Strafraum den Ball und versenkte ihn vom Elfmeterpunkt zum 8:0 (2:0)-Endstand gegen den Landesligisten SV Plate. Es war die letzte Aktion eines einseitigen Landespokalspiels und der Anfang vom Ende der langen Leidenszeit von Benyamina.

Wichtig ist, dass ich wieder auf dem Platz stehe und keine Schmerzen habe.“Soufian Benyamina

„Wichtig ist erst mal, dass ich wieder auf dem Platz stehe und keine Schmerzen habe“, sagte der 26-Jährige nach dem Abpfiff sichtbar erleichtert: „Ich freue mich, dass ich wieder zurück bin.“

Im Januar hatte Benyamina in einem Vorbereitungsspiel einen Schienbeinbruch erlitten und kämpfte sich in einem halben Jahr wieder heran. Doch nach einem Kurzeinsatz am ersten Drittliga- Spieltag Anfang Juli gab es Komplikationen – der Angreifer wurde erneut weit zurückgeworfen. Seit Anfang der vergangenen Woche trainiert der gebürtige Berliner wieder mit der Mannschaft, doch der Weg zurück ist noch lang. „Ich brauche noch eine Menge Zeit, um wieder ranzukommen“, weiß Benyamina, der nach seinem 45-Minuten-Einsatz auf tiefem Boden in Plate „ziemlich kaputt“ war.

Christian Brand freute sich über den geglückten Auftritt seines Offensivspielers, plant aber vorerst noch nicht mit ihm. „Die 3. Liga ist noch weit weg“, sagte der Trainer. „Er braucht noch vier, fünf Wochen Training mit der Mannschaft, bis er wieder die nötige Wettkampfhärte hat. Diese Zeit geben wir ihm.“

Für einen weiteren Lichtblick an dem aus Rostocker Sicht ungetrübten Fußball-Nachmittag sorgte vor 1840 Zuschauern in Plate Benyaminas Sturmkollege Melvin Platje. Der Niederländer, der in der Liga bisher keine sonderlich große Torgefahr ausstrahlt, erzielte in der zweiten Halbzeit einen Hattrick. „Endlich habe ich getroffen, ich bin froh, dass es gleich dreimal geklappt hat“, meinte Platje.

Coach Brand war am Sonnabend nicht nur mit seinen Stürmern zufrieden. „Es war wie ein Trainingsspiel. Die Jungs haben sich gut bewegt, richtig Gas gegeben und den Ball gut laufen lassen“, sagte der 44-Jährige, der auch mit der Torausbeute leben konnte: „Vielleicht hätten wir drei, vier Treffer mehr machen können, aber acht Tore sind schon in Ordnung.“

Hansa: Aubele - Gardawski, Kofler, Grupe (46. Benyamina), Ülker - Erdmann (46. Wannenwetsch) - Andrist (46. Jänicke), Bülbül, Fehr - Platje, Ziemer.

Tore: 0:1 Ziemer (4.), 0:2 Fehr (11.), 0:3 Bülbül (49.), 0:4 Ziemer (62.), 0:5 Platje (67.), 0:6 Platje (71.), 0:7 Platje (86.), 0:8 Benyamina (90./Handelfmeter).

Sönke Fröbe

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