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Hansa gliedert Profi-Bereich aus

Rostock Hansa gliedert Profi-Bereich aus

95 Prozent votieren für Einstieg von Elgeti / 10 Millionen Euro Schulden erlassen

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Vorstand Robert Marien (r.) begrüßt Ex-Klubchef Michael Dahlmann.

Rostock. Nach knapp zwei Stunden war die Entscheidung gefallen: Bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung des FC Hansa Rostock im Ostseestadion stimmten gestern 95 Prozent der 909 anwesenden und stimmberechtigten Mitglieder für die Ausgliederung des Profibereichs. „Es liegt ein hartes Stück Arbeit hinter uns. Ich bin glücklich, dass wir mit dem Votum der Mitglieder nun die nächsten Aufgaben angehen können“, sagte Hansa-Finanzvorstand Christian Hüneburg in Vertretung des aus privaten Gründen verhinderten Klubchefs Markus Kompp.

Die FC Hansa Rostock GmbH & Co KGaA (Kommanditgesellschaft auf Aktien) soll in den nächsten Wochen ins Handelsregister eingetragen und spätestens zu Beginn der neuen Saison gegründet werden. Mit der Ausgliederung erlässt Investor Rolf Elgeti dem Verein Schulden in Höhe von zehn Millionen Euro. Dafür erhält der Immobilienexperte aus Potsdam 45 Prozent der Anteile an der neuen Gesellschaft. 55 Prozent hält der FC Hansa. Die Verbindlichkeiten des Drittligisten verringern sich damit von 21,645 auf 11,645 Millionen Euro.

„Ich freue mich, dass das geklappt hat und bin sehr froh, dass der Verein diesen Schritt gehen konnte und das Fundament für eine gute weitere Entwicklung gelegt hat“, sagte Elgeti. „Alle haben verstanden, worum es geht, nämlich um die Zukunft des FC Hansa.“

Geschäftsführer der neuen Profi- GmbH werden in Personalunion die Hansa-Vorstände, teilte Hüneburg mit. Auch der Aufsichtsrat werde identisch mit dem des Klubs sein. Nach den formaljuristischen und administrativen Aufgaben beginne „die wirkliche Arbeit“ der GmbH mit der „weiteren Sanierung des Vereins“, erklärte Elgeti, der kein Amt anstrebt, sondern sich in der Rolle des „glücklichen Aktionärs“ sieht. Dennoch wird der Investor, der sich gerne selbst als „Retter“ bezeichnet, auch im Zusammenhang mit dem laufenden Lizenzierungsverfahren beim DFB noch einmal gefordert sein. „Dafür werden wir Geld brauchen. Ich habe im Vorfeld signalisiert, auch dort wieder zu helfen“, sagte der gebürtige Mecklenburger.

Dass nur gut 900 von mehr als 10000 Mitgliedern zur Versammlung kamen, war für Vorstand Hüneburg kein Manko: „Es haben knapp 1000 Mitglieder ihre Stimme abgegeben, das ist aus meiner Sicht völlig in Ordnung.“

Von S. Fröbe

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