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Hansa im Höhenflug: Der Trend zeigt klar nach oben

Rostock Hansa im Höhenflug: Der Trend zeigt klar nach oben

Innenverteidiger Erdmann: Da will ich nicht mehr weg / Zehn Torschützen sind Ligarekord / Jetzt gegen Top-Teams

Rostock. Zweieinhalb freie Tage gönnte Hansa-Trainer Christian Brand seinen Spielern über das Feiertags-Wochenende. Eine kleine Belohnung für die furiosen Auftritte der Mannschaft, die aus den vergangenen drei Partien mit neun Punkten und 10:0 Toren das Optimum herausholte. Dadurch kletterten die Rostocker innerhalb von zwei Wochen von einem Fast-Abstiegs-Platz (16./7 Punkte) auf einen Fast-Aufstiegs-Rang (7./16). Nur noch einen Zähler sind die Rostocker in dieser verrückten 3. Liga von Platz zwei entfernt.

„Für mich ist die Liga auch nach zehn Spieltagen überhaupt nicht einzuordnen. Es ist alles unberechenbar“, sagte Brand nach dem souveränen 3:0 bei Zweitliga-Absteiger SC Paderborn. Auch Innenverteidiger Marcus Hoffmann hat selbst miterlebt, wie schnell der Fahrstuhl in alle Richtungen fährt. „Mit einer positiven Serie klopft man schnell oben an. Aber wenn es nicht läuft, reden alle von Abstiegskampf. Es ist zu eng.“

Derzeit trennt den Tabellenzweiten (Aalen) und den Neunten (Magdeburg) lediglich ein Punkt. Und die Hanseaten sind mittendrin im Gewimmel. Zum Glück, wie Christian Brand nach der jüngsten Siegesserie erleichtert feststellt. „Wir haben uns ein bisschen gelöst vom Tabellenende, aber wir müssen weitermachen. Ziel ist, zu punkten ohne Ende.“

Also Angriff auf die Aufstiegsplätze? Dazu lässt sich der 44-Jährige nicht hinreißen. Er hält sich aus der Erfahrung der bisherigen Berg- und Talfahrt mit einer Prognose zurück. „Wir haben noch 28 Partien vor uns. Es ist unglaublich schwierig, immer so top zu sein wie in Köln oder jetzt in Paderborn.“ Der FCH-Coach hat im ersten Viertel der Saison schon verschiedene Gesichter seiner Mannschaft gesehen. „Wir können überall gewinnen“, sagt Brand. „Aber wenn wir nicht am Limit sind, können wir auch überall verlieren.“

Die Heimniederlage vor zwei Wochen gegen Lotte (1:3) habe die Mannschaft wachgerüttelt. Die anschließenden Erfolge bei Fortuna Köln (2:0), gegen Zwickau (5:0) und zuletzt in Paderborn (3:0) waren keine Zufallsprodukte, sondern gezielt und geduldig herausgespielte Erfolge. Selbst die Ausfälle der Hoffnungsträger Timo Gebhart und Aleksandar Stevanovic sowie der Stammkraft Fabian Holthaus stecken die Rostocker gut weg.

Torgefahr kommt inzwischen aus allen Reihen. Nicht weniger als zehn Hanseaten stehen bereits in der Torschützenliste – Ligarekord. Ebenso erfreulich: Weniger als die sieben Gegentore von Hansa musste bisher nur Spitzenreiter Duisburg (6) hinnehmen. „Mich beeindruckt die Geschlossenheit der Mannschaft, wie jeder nach vorn und hinten arbeitet“, lobt Brand. „Das ist das Level, was ich fordere.“

Bei Marcus Hoffmann hatte sich schon nach dem ersten Auswärtssieg in Köln ein „super Bauchgefühl“ eingestellt. „Da habe ich schon gesagt: Alles ist möglich. Es läuft natürlich nicht von allein so“, sagt der Brandenburger: „Wir müssen versuchen, richtig eklig zu sein. Dann wird’s schwierig für den Gegner.“

Das sollen nach dem Landespokal-Spiel am Sonnabend beim SV Plate auch die Top-Teams aus Osnabrück und Duisburg erfahren. Gegen sie steht die Erfolgsserie des FCH auf dem Prüfstand. Dennis Erdmann spricht vorher schon mal aus, was im Grunde alle Hanseaten nach zehn Spieltagen denken: „Die Tendenz sagt aus, dass wir nach oben gehen. Eigentlich will ich da nicht mehr weg.“

Kai Rehberg

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