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Hansa weiter mit Licht und Schatten: Gebhart-Einstand weckt Hoffnungen

Hansa weiter mit Licht und Schatten: Gebhart-Einstand weckt Hoffnungen

Neuzugang unzufrieden mit Rostocker Remis-Serie / Cheftrainer Brand: Liegen im Plan

Rostock. Licht und Schatten liegen beim FC Hansa in dieser Saison bisher immer dicht beieinander. Ein durchgehend sehenswertes Spiel haben die Rostocker in den ersten sechs Partien noch nicht hinbekommen. Gute und schlechte Phasen wechseln sich – wie beim 1:1 am Freitagabend in Aalen – regelmäßig ab. Von beiden Extremen ist immer was dabei, wie auch Torschütze Matthias Henn feststellte: „In der ersten Halbzeit hatten wir extreme Mühe. Aber in der zweiten haben wir eine extrem gute Reaktion gezeigt.“ Immerhin konnten sich die Rostocker ihren Anhängern einen Tag später beim Fan- und Familientag mit einem Punkt präsentieren.

 

OZ-Bild

Starker Auftritt: Startelf-Debütant Timo Gebhart hielt in Aalen trotz Trainingsrückstands 90 Minuten durch und bereitete den Hansa-Ausgleich vor.

Quelle: Lutz Bongarts

HANSA-NOTIZEN

Für Fabian Holthaus war die Partie in Aalen zur Pause beendet. Trainer Brand begründete die Auswechslung des Linksverteidigers mit einer Oberschenkelzerrung.

Was nicht rund läuft:

Zwei Umstellungen (Erdmann für Hoffmann, Gebhart neu für Platje) und das frühe Gegentor brachten die Hanseaten völlig aus dem Konzept. „Man muss ehrlich sein: Die erste Halbzeit war schlecht“, redete Startelf-Neuling Timo Gebhart Klartext. Trainer Christian Brand nannte einige Gründe: „Es herrschte Unordnung auf dem Platz. Wir standen nicht gut und haben viel zu lange gebraucht, um umzuschalten.“

In der Offensive stimmt die bisherige Ausbeute (drei Tore in sieben Pflichtspielen) überhaupt nicht. Marcel Ziemer, Melvin Platje, Stephan Andrist – alle noch torlos. Vor allem Andrist, in der Vorsaison mit sieben Toren treffsicherster Rostocker Angreifer, lässt derzeit jegliches Selbstvertrauen vermissen. In Aalen brachte er den Ball zwei Meter vor dem Tor nicht über die Linie.

Innenverteidiger Henn rettete diesmal einen Punkt.

Doch die Rostocker brauchen Dreier, um sich Luft zur Abstiegszone zu verschaffen. Erst ein Saisonerfolg steht in ihrer Bilanz – nur das sieglose Schlusslicht FSV Frankfurt ist noch schlechter.

Was Hoffnung macht:

In den vergangenen zwei Spielen hat Hansa einen Rückstand wettgemacht, kam auch beim Überraschungs-Zweiten Aalen noch zurück. „Wir wollten in der zweiten Halbzeit das Tor erzwingen“, stellte Brand fest: „Das war wieder ein kleines Mosaiksteinchen, wieder ein kleiner Schritt nach vorn.“

Einen großen Schritt machte Timo Gebhart. Der bundesliga-erfahrene Neuzugang krönte seinen ersten 90-Minuten-Einsatz mit der Tor-Vorbereitung. „Man sieht, dass er schon höherklassig gespielt hat.

Ihm verspringt kaum ein Ball. Er hat Routine, weiß, wann er den Ball laufen lassen muss und wann nicht“, sagte Brand. Der Coach freut sich schon darauf, wenn Gebhart hundertprozentig fit ist. „Er wird sicher noch besser, hat großes Potenzial. Aufgrund seiner großen Qualität ist er ein sehr wichtiger Spieler für uns. “

Das sieht Gebhart nicht viel anders. „Ich war an vielen Angriffen beteiligt, aber natürlich ist noch Luft nach oben“, meinte der sehr präsente Offensivmann und fügte selbstbewusst hinzu: „Ich brauche erst wieder meine Spritzigkeit und meine Fitness, dann wird es schwierig, mich zu halten. Man kann von mir schon sehr viel erwarten.“

Die vier Remis in den ersten sechs Spielen stellen den 27-Jährigen allerdings nicht zufrieden: „Wen man nur Unentschieden spielt, bringt einen das nicht nach vorn.“ Teamkollege Matthias Henn sieht das Glas eher halbvoll: „Wir kommen nicht so richtig von der Stelle, haben aber auch erst ein Spiel verloren.“

Für den Chefcoach liegt sein Team nach dem ausgeglichenen Saisonstart „im Plan“. Richtig enttäuscht sei er nur vom Auftaktspiel in Regensburg (0:2) gewesen. „Ansonsten war es eine sukzessive Steigerung“, meint Brand. „Wenn wir so weitermachen, bin ich überzeugt, dass wir eine gute Saison spielen werden.“

Kai Rehberg

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