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Hansas „Bad Boy“ wieder im Fokus

Rostock Hansas „Bad Boy“ wieder im Fokus

Bei Gebhart kochen Emotionen schon mal hoch – zum Ärger von Trainer Brand

Rostock. Das Image des „Bad Boy“ wird Timo Gebhart irgendwie nicht los. Zumindest für Schiedsrichter Benjamin Brand (Bamberg) war der Rostocker Offensivmann beim heißen Ostderby in Magdeburg (1:1) der böse Bube. Weil Gebhart nach seinem späten Ausgleichstor die Gefühle durchgingen (Trikot ausziehen, Jubelpose vor FCM-Fans) bestrafte ihn der Referee gleich doppelt – und schickte ihn vom Platz.

 

OZ-Bild

Zweiter Platzverweis im sechsten Spiel: Timo Gebhart.

Quelle: Lutz Bongarts

Warum bei ihm die Emotionen so hochkochten, erklärt der frühere Bundesliga-Profi (Stuttgart, Nürnberg), der schon mal wegen einer Disco-Prügelei vor Gericht gestanden hat, so: „Schon vor dem Spiel war alles richtig heiß. Fans haben meinem kleinen Bruder noch den Schal weggenommen. Im Stadion haben die Fans sich gegeneinander angeschrien. Natürlich kommen dann die Emotionen hoch.“

Dass der Referee Gelb-Rot zückte, findet Gebhart trotzdem nicht angemessen. „Ich glaube, ich habe sie gekriegt, weil er dem anderen (Magdeburgs Nils Butzen/d. Red) Rot gegeben hat und es zu einer Rangelei kam. Ich denke, das war vom Schiedsrichter überbewertet.“

Hansa-Trainer Christian Brand ist hin- und hergerissen, wenn es um seinen Offensivmann geht. Sportlich ist der wuchtige Memminger mit seiner Präsenz, seinem Durchsetzungswillen und seiner Abschlussstärke mittlerweile kaum mehr wegzudenken. „Wenn man so oft gefoult wird wie Timo, wenn zwei Mann an ihm dranhängen, dann ist es verständlich, wenn man so viele Emotionen freilegt“, sagt der Coach. Andererseits fordert er: „Er muss sehen, dass er seine Emotionen besser kontrolliert. Da muss er cool bleiben. Nach dem Tor darf er sich freuen, zurücklaufen und warten, dass er das zweite Tor macht. Das wäre der nächste Schritt in seiner Entwicklung.“

Der „Bad Boy“ gibt sich nach seinem zweiten Platzverweis in erst sechs Saisonspielen zumindest halbwegs einsichtig. „Man darf sich nicht so anstecken lassen. War ’ne blöde Situation“, meinte Gebhart.

Er ist sicher, dass die Mannschaft ihren Aufwärtstrend trotz seiner Zwangspause gegen Werder Bremen II fortsetzen wird. „Die Jungs machen das auch ohne mich, das haben sie auch schon gezeigt“, sagt Gebhart und fügt fast schon wie ein „Good Boy“ hinzu: „Trainier’ ich halt an dem Samstag, wenn wir spielen.“ Kai Rehberg

OZ

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