Volltextsuche über das Angebot:

16 ° / 12 ° Regenschauer

Navigation:
Hansas Heimfluch ist besiegt

FC Hansa Rostock 1:0 Hallescher FC Hansas Heimfluch ist besiegt

Innenverteidiger Marcus Hoffmann sorgt für den ersten Heimsieg seit fast fünf Monaten. Die Erleichterung über den ersten Erfolg 2017 ist greifbar.

Voriger Artikel
„Wir sind eng zusammengerückt“
Nächster Artikel
Das Rio-Fiasko: Vergammelnde Stadien, Ladenhüter Olympiadorf

Marcus Hoffmann sorgte gestern mit seinem zweiten Saisontor für die Entscheidung.

Quelle: Foto: Lutz Bongarts

Rostock. Es geht ja doch noch: Nach quälend langen 147 Tagen hat der FC Hansa gestern wieder ein Heimspiel gewonnen. „Oh wie ist das schön, so was ha’m wir lange nicht geseh’n“, schallte es nach dem Schlusspfiff passend aus den Lautsprechern im Ostseestadion. Mann des Tages beim 1:0 (0:0)- Heimerfolg gegen den Halleschen FC war Marcus Hoffmann. Der Innenverteidiger wuchtete zehn Minuten vor Schluss nach einem Freistoß des eingewechselten Stefan Wannenwetsch die Kugel per Kopf aus Nahdistanz unter die Latte.

„Da ist schon ’ne Menge runtergeplumpst“, atmete Hoffmann nach dem ersten Sieg in der Rückrunde erleichtert auf. „Wir wussten: Heute ist richtig Dampf auf dem Kessel. Wir mussten gewinnen, um uns wieder in eine ordentliche Lage zu bringen und nicht noch mal unten reinzukommen.“ Denn nach den Samstags-Ergebnissen trennten Hansa nur noch drei Punkte von einem Abstiegsplatz.

Auch gestern schien es lange Zeit so, als würden sich die Rostocker für ihren großen Aufwand und ihr Chancen-Plus wieder einmal nicht belohnen. Schüsse von Soufian Benyamina in der Rostocker Anfangsoffensive wehrte der starke HFC-Torhüter Fabian Bredlow mit dem Fuß (8.) und mit der Hand ab (9.). Nach der Pause klärte er einen Versuch von Bischoff (52.) und zweimal gegen den freien Stephan Andrist (65., 73.). „Die Chancen waren alle gut rausgespielt, aber wir haben sie leider nicht reingemacht“, resümierte Hoffmann, der auch beim bis dahin letzten Heimerfolg am 25. September 2016 gegen Zwickau (5:0) getroffen hatte: „Heute hat's trotzdem gereicht – Gott sei dank. Ich glaube, dass die Fans gemerkt haben, dass wir eine ordentliche Einstellung zum Spiel hatten.“

Das war auch für Trainer Christian Brand der entscheidende Punkt. „Die Mannschaft hat nie aufgehört, den Sieg zu wollen. Wir wollten von Anfang an das Publikum mit einbeziehen. Der Funke ist übergesprungen“, stellte der Coach zufrieden fest. Der 44-Jährige lobte sein Team, das nach zwei Unentschieden und einer Niederlage nach der Winterpause gegen den Tabellenvierten einen „Riesenschritt nach vorn gemacht“ habe. „Wir mussten die Balance zwischen offensiver Power und defensiver Absicherung finden. Das hat die Mannschaft sehr gut gemacht.“

Zum zweiten Mal in Folge übrigens ohne Tobias Jänicke. Der Mittelfeldmann wurde vom Trainer erneut nicht für den 18er-Kader berücksichtigt. „Es gibt nicht viele Kaderplätze“, sagt der Coach lapidar, der in jeder Partie immer auch vier U-23-Spieler berücksichtigen muss. Während auf Jänicke offenbar schwere Zeiten zukommen, hat die Mannschaft mit dem gestrigen Erfolg sich erst einmal aus der größten Not befreit. „Wir wollen angreifen und uns von unten absetzen“, betonte Brand. „Diese drei Punkte sind wichtig. Heute hat man gesehen, zu was die Mannschaft imstande ist.“

Marcus Hoffmann ist ziemlich sicher, dass die Rostocker nach dem Ende ihres Heimfluchs nun die restliche Saison ohne Zittereinlagen zu Ende spielen können. „Das werden wir jetzt hinkriegen, auch ohne dass uns das Wasser wieder bis zur Kehle steht“, meint der Brandenburger. „Wenn wir so fighten, sind wir auf einem guten Weg.“

Statistik

Rostock: Schuhen - Ahlschwede, Henn, Hoffmann, Holthaus - Erdmann, Grupe - Andrist, Bischoff (75. Wannenwetsch), Quiring (72. Gardawski) - Benyamina (84. Väyrynen).

Halle: Bredlow - Schilk, Kleineheismann (87. Aydemir), F. Franke, Baumgärtel - Gjasula, Fennell - Ajani, Pfeffer (84. Wallenborn), M. Röser (63. Diring) - Pintol.

Tore: 1:0 Hoffmann (81.).

Schiedsrichter: Storks (Velen).

Zuschauer: 10300.

Gelbe Karten: Erdmann (8), Väyrynen (2) / Kleineheismann (7), Baumgärtel (4), Gjasula (11), Ajani (2), Diring (2).

Kai Rehberg

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Ralswiek

Auf einer Insel fernab von Rügen feiert Wolfgang Lippert heute seinen 65.

Kostenpflichtiger Inhalt mehr
Mehr aus Mehr Sport
Benjamin Barz Ostsee-Zeitung Ostsee-Zeitung Physik,Kernphysik,Wendelstein,Plasmaphysik,Atome Teaser der den User auf die Themenseite führen soll image/svg+xml Image Teaser Wendelstein 7-X 2015-09-23 de Sonderseite Golfen in MV Immer mehr Menschen schwingen im Nordosten den Golfschläger. 16 000 Mitglieder hat der Landesverband inzwischen – zehn Mal mehr als Anfang des Jahrtausends. Lesen Sie auf unserer Sonderseite Geschichten über die Golfszene, Spieler aus dem Land und Prominente, die gern in MV golfen.
Die besten Wettquoten der Ostsee gibt es im Bundesliga-Quotenvergleich von SmartBets.
Benjamin Barz ? Ostsee-Zeitung Hilfe Aktion Wohltaetigkeit Teaser der den User auf die Umfrage Jetzt den großen Wurf landen! image/svg+xml Image Teaser „Jetzt den großen Wurf landen!“ 2015-11-30 de Gewinnspiel Jetzt den großen Wurf landen Unterstützen Sie gemeinsam mit uns den HC Empor. Kommen Sie am 12.März 2016 um 16:30 Uhr in die Rostocker StadtHalle zum Spiel gegen Dessau-Roßlauer HV und feuern Sie die Spieler an, denn es ist 7 Meter vor Weihnachten Hier geht es zu unserem großen Gewinnspiel.