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Heimfluch beendet: Empor feiert dritten Sieg in Folge

Rostock Heimfluch beendet: Empor feiert dritten Sieg in Folge

Die Schlussminute läuft. Die Zuschauer erheben sich von den Plätzen und feiern ihre Lieblinge. Die Handballer des HC Empor haben ihren Heimfluch beendet.

Rostock. Die Schlussminute läuft. Die Zuschauer erheben sich von den Plätzen und feiern ihre Lieblinge. Die Handballer des HC Empor haben ihren Heimfluch beendet. Die Rostocker haben gestern Abend den Wilhelmshavener HV mit 35:30 (17:15) bezwungen. Es war der erste Erfolg vor heimischer Kulisse seit dem 21. Oktober (28:22 gegen Dormagen). Die lange Durststrecke täte ihm leid, meinte Empor-Kreisläufer Norman Flödl. „Ich hoffe, wir konnten den Fans etwas zurückgeben.“

 

OZ-Bild

Außer Rand und Band: Die Empor-Handballer jubeln nach dem gestrigen Heimsieg.

Quelle: Sebastian Heger

Trainer Aaron Ziercke war „einfach nur stolz auf die Mannschaft“. Mit dem dritten Sieg in Folge konnten sich die Rostocker etwas von der Abstiegszone absetzen und nahmen erfolgreich Revanche für die im Hinspiel erlittene 27:28-Niederlage. Doch damit nicht genug der positiven Nachrichten: Rückraum-Talent André Meuser (18) hat seinen zum Saisonende auslaufenden Vertrag um ein Jahr verlängert.

Die 1250 Zuschauer in der Stadthalle sahen eine unterhaltsame erste Halbzeit. Das lag allerdings auch daran, dass Empor in der Abwehr nicht so sattelfest war wie bei den jüngsten Auswärtssiegen in Emsdetten (28:26) und gegen Nordhorn (26:20). Dadurch kamen die Gäste, die mit der Empfehlung eines 26:22-Erfolgs über Aufstiegsaspirant Minden angereist waren, immer wieder zu leichten Toren.

Wilhelmshaven war in der hektischen Anfangsphase leicht überlegen (4:2), doch aufbauend auf zwei, drei Paraden von Torhüter Kominek kam der HCE besser ins Spiel.

Pechstein gelang beim 7:6 (13.) die erste Führung, die die Gastgeber fortan nicht mehr aus der Hand gaben. Bester Mann auf dem Parkett war Rostocks Kreisläufer Norman Flödl. Sieben Versuche, sieben Treffer — eine makellose Bilanz des Rechtshänders, der von seinen Nebenleuten mehrfach glänzend in Szene gesetzt wurde.

Vor den Augen von Robert Teichert (37), der heute offiziell als Trainer für die kommende Saison vorgestellt wird, erwischte Empor einen Traumstart in die zweite Hälfte. Pechstein, Papadopoulos, Gruszka und Lux bauten mit ihren Treffern den Vorsprung auf 21: 15 (34.) aus. Gäste-Spieler Köhler sah nach einem rüden Foul an Becvar die Rote Karte. Der Rest trug Schaulauf-Charakter. Höhepunkt der Partie war ein Dreher von Becvar zum 29:24. Der HCE, der auf Hövels (Oberschenkelzerrung) und Zboril verzichten musste, glänzte im Angriff, vergaß dabei aber die Defensive.

Wilhelmshaven verkürzte dreieinhalb Minuten vor dem Abpfiff auf 29:32. Ziercke reagierte und nahm eine Auszeit. Seine Worte fanden Gehör. Ernsthaft in Bedrängnis gerieten seine Mannen nicht mehr — weil Dethloff einen Konter abfing und Gruszka zum 33:29 traf.

Für Empor war der gestrige Erfolg ein Meilenstein auf dem Weg zum Klassenerhalt. „Fünf oder sechs Siege brauchen wir aber noch“, meint Flödl.

Doch gestern war erst mal Jubeln angesagt. Nach dem Schlusspfiff ertönte der Party-Hit „Und dann die Hände zum Himmel“ aus den Lautsprechern . Und die Gruszka und Co. tanzten im Takt dazu.

Statistik

Empor: Kominek, P. Porath, Malitz — Becvar 4, Meuser, Dethloff 1, Heil, Gruszka 8/5, Flödl 7, Papadopoulos 5, Lux 3, Zemlin 2, Pechstein 5, J. Porath.

Wilhelmshaven: Bokesch, Weiner — Maas 4, Warnecke, Kalafut, Vorontsov 7/4, Barkow 3, Mertens 2, Köhler 1, Köhrmann 2, Kozul 2, Schwolow 3, Drechsler 6.

Siebenmeter: Empor 5/5, WHV 4/4. Strafminuten: Empor 6, WHV (Rot gegen Köhler/34.).

Von Stefan Ehlers

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