Volltextsuche über das Angebot:

16 ° / 8 ° wolkig

Navigation:
Huckenbeck überrascht im Güstrower Nieselregen

Güstrow Huckenbeck überrascht im Güstrower Nieselregen

Beim EM-Sieg des Slowaken Vaculik landet das deutsche Speedway-Ass auf Rang drei

Voriger Artikel
Moto2-Pilot Folger beim Heim-Grand-Prix knapp geschlagen
Nächster Artikel
WADA veröffentlicht Bericht zu möglichem Staatsdoping in Russland

Präsentierte sich beim EM-Lauf in Güstrow in bestechender Form und wurde Dritter: Kai Huckenbeck (vorn) aus Werlte. Fotos (2): Ralf Dreier

Güstrow. Die Speedway-Fans der Barlachstadt sind hart im Nehmen: Drei Stunden lang harrten 6600 begeisterte Schaulustige am Sonnabend im Nieselregen aus, bis der Sieger des ersten Endlaufs zur Einzel-Europameisterschaft feststand. Und sie nahmen es auch hin, dass der eigentlich geplante Finallauf der besten vier Fahrer um kurz vor 22 Uhr wegen der widrigen Witterungsbedingungen abgesagt wurde.

OZ-Bild

Beim EM-Sieg des Slowaken Vaculik landet das deutsche Speedway-Ass auf Rang drei

Zur Bildergalerie

Die Anhänger der rasanten Rundenjagden hatten aber auch einen Grund zur Freude. Im Weltklassefeld der 16 Stahlschuhmatadore aus neun Ländern landete Kai Huckenbeck überraschend auf dem dritten Rang.

Der zweifache deutsche Meister aus Werlte erkämpfte sich neun Punkte und musste sich im Klassement nach 20 Läufen nur dem Slowaken Martin Vaculik (12) und dem Polen Krzysztof Kasprzak (11) beugen.

So richtig strahlen wollte der 23-Jährige aber dennoch nicht. „Insgesamt wäre sogar noch mehr drin gewesen“, sagte er und belegte damit den Ehrgeiz der jungen deutschen Fahrer. Andererseits zeigte Huckenbeck sich aber „glücklich“. Das konnte er auch, denn immerhin gelangen ihm nach verhaltenem Auftakt – nach acht Läufen stand lediglich ein Punkt auf der Habenseite – zwei umjubelte Siege.

Entgegengesetzt lief es für Lokalmatador Tobias Busch, der auf Platz 15 landete. Nachdem der Lette Andzejs Lebedevs verletzt passen musste, rückte der Stralsunder Ersatzmann ins 16er Feld. Dort feierte er in seinem ersten Lauf einen furiosen Einstand und setzte sich u.a. gegen Titelverteidiger Emil Sayfutdinov (Russland) durch. Damit hatte der 28-Jährige sein Pulver allerdings verschossen.

„Schade, nach dem Einstand hatte ich mir mehr erhofft. Woran’s lag, weiß ich selbst nicht“, zuckte Busch die Schultern.

Enttäuschend verlief der Abend auch für die sonst so starken Skandinavier. Das dänische Quartett mit Leon Madsen, Hans Andersen, Anders Thomsen und dem dreifachen Weltmeister Nicki Pedersen – er landete nur auf Platz zwölf – blieb ebenso unter den Erwartungen wie die Schweden Peter Ljung und Antonio Lindbaeck. Bester Fahrer dieses Quintetts war am Ende der in Brasilien geborene Lindbaeck als Siebter.

Für den gastgebenden MC Güstrow war die hochkarätige Veranstaltung erneut ein Erfolg – nicht zuletzt dank der wetterfesten Fans. Aus deutscher Sicht ist es schade, dass Kai Huckenbeck in den ausstehenden drei Finalläufen in Daugavpils (6. August), Togliatti (20. August) und Rybnik (17. September) nicht mit von der Partie sein wird. Er startete am Sonnabend mit einer dem jeweiligen Gastgeber vorbehaltenen Wildcard.

Packende Rennen hatten die Güstrower Fans bereits am Vorabend erlebt – beim FIM Speedway Youth World Cup, der WM für Fahrer bis 16 Jahre. Im Finale behauptete sich Titelverteidiger Matthew Gilmore aus Australien, nachdem bis dahin der Däne Mads Hansen dominiert hatte. Doch ausgerechnet im Endlauf verpatzte der Publikumsliebling den Start und musste sich mit Silber begnügen. Der erst 13-jährige Stralsunder Ben Ernst landete in dem Spitzenfeld auf einem bemerkenswerten neunten Platz.

Ergebnisse

Speedway-EM, 1. Finallauf: 1. Vaculik (Slowakei) 12 Punkte, 2. Kasprzak (Polen) 11, 3. Huckenbeck (Werlte) 9, 4. Kolodziej 9, 5. Pawlicki (beide Polen) 9, 6. Lebedevs (Lettland) 8, 15.

Busch (Stralsund) 4, 17. Kroner (Dohren) 1.

FIM Speedway Youth World Cup: 1. Gilmore (Australien) 20 Punkte, 2. Hansen (Dänemark) 20, 3. List (Australien) 16, 4. Fayzulin (Russland) 11, 5. Sayrio (Finnland), 9. Ernst (Stralsund) 6.

Burkhard Ehlers

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Im Podium nahmen am Dienstagabend folgende Kandidaten für die kommende Landtagswahl MV Platz (v.l.): Nikolaus Kramer (AfD), Egbert Liskow (CDU), Christian Pegel (SPD), Mignon Schwenke (Die Linke), Ulrike Berger (Grüne) und David Wulff (FDP). Ins Rathaus hatte der Greifswalder Frauenbeirat eingeladen.

Greifswalder Frauenbeirat veranstaltet Podiumsdiskussion mit Landtagskandidaten / 40 Interessenten kamen

Kostenpflichtiger Inhalt mehr
Mehr aus Mehr Sport
Benjamin Barz Ostsee-Zeitung Ostsee-Zeitung Physik,Kernphysik,Wendelstein,Plasmaphysik,Atome Teaser der den User auf die Themenseite führen soll image/svg+xml Image Teaser Wendelstein 7-X 2015-09-23 de Sonderseite Golfen in MV Immer mehr Menschen schwingen im Nordosten den Golfschläger. 16 000 Mitglieder hat der Landesverband inzwischen – zehn Mal mehr als Anfang des Jahrtausends. Lesen Sie auf unserer Sonderseite Geschichten über die Golfszene, Spieler aus dem Land und Prominente, die gern in MV golfen.
Die besten Wettquoten der Ostsee gibt es im Bundesliga-Quotenvergleich von SmartBets.
Benjamin Barz ? Ostsee-Zeitung Hilfe Aktion Wohltaetigkeit Teaser der den User auf die Umfrage Jetzt den großen Wurf landen! image/svg+xml Image Teaser „Jetzt den großen Wurf landen!“ 2015-11-30 de Gewinnspiel Jetzt den großen Wurf landen Unterstützen Sie gemeinsam mit uns den HC Empor. Kommen Sie am 12.März 2016 um 16:30 Uhr in die Rostocker StadtHalle zum Spiel gegen Dessau-Roßlauer HV und feuern Sie die Spieler an, denn es ist 7 Meter vor Weihnachten Hier geht es zu unserem großen Gewinnspiel.