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Ich glaube, so viel habe ich noch nie trainiert

Ich glaube, so viel habe ich noch nie trainiert

Schon zwei Wochen sind seit unserem Weltcup-Sieg in Posen vergangen. Um ehrlich zu sein, rast die Zeit momentan – alles geht ziemlich schnell.

Schon zwei Wochen sind seit unserem Weltcup-Sieg in Posen vergangen. Um ehrlich zu sein, rast die Zeit momentan – alles geht ziemlich schnell.

Es war für mich durchaus belastend, direkt im Anschluss gleich wieder auf Reisen gehen zu müssen. Ich war nur einen Tag in Dortmund, da blieb nicht mal Zeit, die Tasche auszupacken. Zum wiederholten Male. Schlimmer noch war es, meine Freundin nur so kurz zu Gesicht zu bekommen und eigentlich zu wissen, dass man sich in den nächsten Wochen kaum – oder nur sehr kurz – sieht.

Auf dem Weg ins Trainingslager nach Österreich ging mir vor allem durch den Kopf, dass es jetzt bereits mein fünftes Vorbereitungstrainingslager in der olympischen Saison ist. Ein weiteres – in Ratzeburg – wird noch folgen. Ich glaube, so viel habe ich noch nie trainiert. Rio rückt immer näher, die innerliche Anspannung steigt und ein klein wenig freut man sich auch schon auf den Moment, wenn die Anspannung endlich abfällt.

Hier in Österreich fühle ich mich sehr wohl und bin glücklich, dass wir drei Wochen am Stück in einem sehr schönen Hotel mit leckerem Essen (sehr wichtig!) untergebracht sind. Auch die Trainingsbedingungen sind perfekt und die Gegend ist wunderschön. Einen schöneren Arbeitsplatz kann man sich wohl kaum vorstellen. Die Trainingsumfänge werden hier von Woche zu Woche immer mehr. Ich hoffe, dass mein Körper der Belastung standhält. Hier kommt mir die EURO ganz gelegen. Es ist superangenehm, Fußball schauen zu können, um nach dem anstrengenden Training etwas runterzukommen und sich abzulenken.

Wenn ich mal etwas Zeit für mich habe, denke ich natürlich auch an meine Familie und Freunde. Ich freue mich sehr auf ein Wiedersehen und habe das auch ständig im Hinterkopf. Dank elektronischer Kommunikation sind wir aber gegenseitig auf dem Laufenden, ich verfolge die Wettkampfergebnisse meines Bruders beim Radrennen, freue mich über bestandene Prüfungen bei meinen Freunden und über Nachwuchs in meiner Verwandtschaft.

Aber vor allem beschäftige ich mich mit Rio. Egal was jetzt noch kommt und welche Anstrengungen mir noch bevorstehen: Rio ist in Sicht – das Motto lautet: Weiter, immer weiter!

OZ

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