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„Im Pokal ist alles möglich“

Pokal-Hit im Ostseestadion: Hansa strebt heute gegen Hertha BSC Überraschung an „Im Pokal ist alles möglich“

Die Hansa-Profis Bryan Henning und Mike Owusu sprechen über ihren Ex-Klub, ihr Cup-Debüt und über den Konkurrenzkampf.

Rostock. Sie sind 22 Jahre jung, in Berlin geboren und im Sommer von Hertha BSC zum FC Hansa Rostock gewechselt: Bryan Henning und Mike Owusu. Heute Abend treffen die beiden Mittelfeldspieler im DFB-Pokal auf ihren Ex-Verein.

Wie groß ist die Freude über das Duell mit Hertha BSC?

Bryan Henning: Ich freue mich riesig auf das Spiel und hoffe, dass wir eine Runde weiterkommen. Ich habe noch keine Pokal-Erfahrung, aber im Fußball ist alles möglich. Wir können Hertha schlagen, wenn wir einen guten Tag erwischen. Man hat ja in den ersten Saisonspielen gesehen, dass wir spielerisch stark sind. Wenn wir uns neunzig Minuten reinhängen und Gas geben, kann sich Hertha auf etwas gefasst machen.

Mike Owusu: Ich habe auch noch nicht im DFB-Pokal gespielt und freue mich riesig auf das Spiel gegen meinen Ex-Verein. Da ist man extra motiviert. Im Pokal ist alles möglich.

In der 3. Liga gab es vor gut einer Woche ein 1:2 gegen Meppen. Haben Sie die Niederlage schon verdaut?

Owusu: Mittlerweile haben wir das alle verarbeitet. Wir wissen ja, was wir geleistet haben auf dem Platz und dass wir trotz der Niederlage ein gutes Spiel gemacht haben. Wir nehmen die positiven Dinge mit.

Henning: Es war schade, dass wir verloren haben. Wir haben auch mit zehn Mann ganz gut gespielt. Das Spiel wäre ganz anders verlaufen, wenn Amaury (Bischoff sah die Rote Karte/d. Red.) auf dem Platz geblieben wäre. Jeder hat sich reingehangen. Mit der Leidenschaft müssen wir auch gegen Hertha auf den Platz gehen.

Inwiefern ist es etwas anderes, gegen Meppen oder Würzburg zu spielen als wie heute gegen Hertha vor Millionen Fernsehzuschauern gegen einen Bundesligisten?

Owusu: Das ist ein kleines Bonusspiel. Wir spielen gegen eine Mannschaft, die besser ist. Das könnte den Extra-Schub geben. Der wird auch gefragt sein. Für uns gilt es, alles in die Tonne zu werfen, um am Ende siegreich vom Platz gehen.

Wie groß ist die Motivation, es Hertha zu zeigen, dass es ein Fehler war, Sie ziehen zu lassen?

Henning: Die Motivation ist riesig. Man will es beweisen, dass man auch dort hätte Fuß fassen können. Ich bin froh, dass ich in Rostock gelandet bin.

Owusu: Ich konnte bei den Profis mittrainieren und hatte meine Chance. Nach Empfinden des Trainers hab ich sie nicht genutzt und keinen neuen Vertrag bekommen. Ich bin aber nicht sauer. Das ist kein Spiel, in dem ich auf Rache aus bin. Ich will einfach nur mit meinem Team gewinnen. Dafür werden wir alles geben.

Haben Sie noch Kontakt zu Hertha-Spielern?

Owusu: Ja, über die sozialen Netzwerke. Vor allem freue ich mich auf das Wiedersehen mit Salomon Kalou und Jordan Torunarigha, falls er dabei sein sollte. Viel miteinander geschrieben haben wir im Vorfeld nicht. Wir haben uns gegenseitig Glück gewünscht – das war’s.

Werden Familienangehörige und Freunde im Stadion sein?

Henning: Ich habe neun Karten für meine Familie und Freunde geholt. Die werden kommen und mich unterstützen.

Owusu: Meine beiden Brüder sind im Stadion. Ansonsten habe ich viele Freunde, die sich in Berlin zusammenfinden und ein kleines Public Viewing machen.

Hansa hat bereits vier Runden in der Meisterschaft gespielt. Für Hertha ist es das erste Pflichtspiel der Saison. Ein klarer Vorteil für den Drittligisten, oder?

Henning: Ich glaube schon, dass es ein Vorteil für uns ist. Für Hertha ist es der erste Gradmesser, bevor die Saison beginnt.

Mit Selçuk Alibaz und Marcel Hilßner hat der Verein in den vergangenen Tagen zwei Offensivspieler nachverpflichtet. Fürchten Sie die Konkurrenz?

Owusu: Nein, es freut mich, dass sie da sind. Beide Spieler haben viel Qualität. Sie machen das Team besser. Fußball ist eine Teamsportart. Da gibt es Konkurrenzkampf. Den muss man annehmen.

Man ist ja nie allein auf einer Position.

Sie sind in Berlin geboren. Wie haben Sie sich im vergleichsweise beschaulichen Rostock eingelebt?

Henning: Es ist megaschön hier. Mit dem Wetter muss ich noch klarkommen. Es ist immer ein bisschen windig, dann scheint die Sonne. Man muss immer einen Pulli oder Jacke mitnehmen.

Owusu: Berlin ist und bleibt meine Heimat. Aber ich freue mich, in Rostock zu sein. Das ist eine schöne Stadt mit einem coolen Hafen. Man kann hier schön essen gehen. Ich habe mich gut eingelebt.

Interviews: Stefan Ehlers

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