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Im dritten Anlauf hat’s geklappt: Empor feiert ersten Saisonsieg

Rostock Im dritten Anlauf hat’s geklappt: Empor feiert ersten Saisonsieg

Die Rostocker Handballer widmen den 28:26-Sieg gegen den ASV Hamm-Westfalen ihrem verletzten Teamkollegen Julius Porath / Torhüter Paul Porath ist starker Rückhalt

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Ausgelassen feiern die Spieler des HC Empor Rostock ihren ersten Saisonsieg.

Quelle: Sebastian Heger

Rostock. Vyron Papadopoulos konnte den Überraschungserfolg kaum fassen. „Wahnsinn! Einfach Wahnsinn“, meinte der Linksaußen des HC Empor nach dem 28:26 (15:14) über den ASV Hamm-Westfalen. Für die Rostocker Handballer war es der erste Triumph im dritten Anlauf. „Ein verdienter Sieg, den wir Julius widmen“, sagte Trainer Robert Teichert. Zwei Tage vor der Partie hatte sich Julius Porath im Training einen Wadenbeinbruch zugezogen. Im ersten Moment sei die Truppe geschockt gewesen, berichtete der Coach.

Doch der Schock wich schnell einer Jetzt-erst-recht-Stimmung. „Wir haben uns in der Kabine eingeschworen und sind mit vielen Emotionen ins Spiel gegangen. Die zwei Punkte sind für Julius“, erklärte Papadopoulos.

Die knapp 700 Zuschauer in der Ospa-Arena sahen eine über weite Strecken packende Zweitliga-Partie. Empor spielte von Beginn an munter mit, leistete sich aber in der Anfangsphase den einen oder anderen Fehler zu viel. Der wendige Possehl, der die Rostocker Abwehr immer wieder vor Probleme stellte, brachte die Gäste mit 5:3 (8.) in Führung.

Doch der HCE, der neben Porath auch auf Heil (muskuläre Probleme) verzichten musste, fing sich schnell. Höhepunkte einer munteren ersten Hälfte waren Konsels Hüftwurf zum 8:8, der Einsatz von Flödl, der im „Bodenkampf“ schlauer war als Fuchs und die erste Führung durch Papadopoulos, der nach einem klugen Anspiel von Zemlin den Ball zum 11:10 (22.) in die Maschen setzte.

Apropos Zemlin: Der 26-Jährige überzeugte auf seiner angestammten Position im mittleren Rückraum. Er setzte mehrfach seine Nebenleute klug ein und erzielte darüber hinaus vier Tore. Doch nicht nur bei ihm zeigt die Formkurve nach oben. Konsel drehte in der zweiten Hälfte auf. Torhüter Paul Porath überzeugte als starker Rückhalt. An ihm richteten sich seine Vorderleute auf. Angefangen von Trupp, der den verletzten Julius Porath ersetzte, bis hin zu Jaeger, der angeschlagen in die Partie ging: Kämpferisch gaben die Rostocker alles.

Die Drei-Tore-Führung, die Papadopoulos mit einem verwandelten Siebenmeter erzielte (18:15/37.), verlieh der jungen Truppe zusätzliche Sicherheit. Selbst eine kleine Schwächephase Mitte der zweiten Halbzeit überstanden die Rostocker schadlos. Besser noch: Mit zwei Treffern in Folge baute Flödl den Vorsprung auf 25:20 (51.) aus. Jede gelungene Aktion wurde gefeiert – von den Fans, von den Spielern und vom Trainer. Doch urplötzlich wurde es eng. Teichert nahm die leicht verletzten Konsel und Flödl vom Feld. Der Vorsprung schmolz (26:25). Die Partie drohte zu kippen. Doch mit Glück, Porath und Papadopoulos, der den Schlusspunkt setzte, rettete Empor den kostbaren Vorsprung über die Zeit.

Statistik

Empor: P. Porath, Malitz – Meuser 1, Iliopoulos, Prüter, Schütze, Jaeger 3, Flödl 5, Höwt, Papadopoulos 7/3, Lux, Zemlin 4, Trupp 2, Konsel 6.

Hamm-Westfalen: Storbeck, Doden – Blohme 4, Huesmann 2, Brosch 1, Fuchs, Fridgeirsson 2, Macke 3, Ritterbach 3/3, Gudat, Zintel 6, Possehl 4, Savvas, Neuhold 1.

Siebenmeter: Empor 3/3, Hamm 4/3. Strafminuten: beide 8.

Stefan Ehlers

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