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In Braunschweig wird das A-Wort noch umdribbelt

Braunschweig In Braunschweig wird das A-Wort noch umdribbelt

Trainer Lieberknecht hält den Ball beim Zweitliga-Tabellenführer auch nach dem Sieg gegen Kaiserslautern flach

Braunschweig. . Die Spieler ließen sich feiern, rund um das Braunschweiger Eintracht-Stadion spricht man längst schon wieder vom Aufstieg, nur Torsten Lieberknecht umdribbelte lieber das A-Wort und blickte stattdessen von der Tabellenspitze in die Tiefen des Zweitliga-Kellers. „Ich habe es ja nicht so mit Träumereien. Ich sehe nur, dass wir jetzt 22 der von uns angestrebten 40 Punkte haben“, sagte der Trainer. Und er meinte das völlig ernst.

 

OZ-Bild

Braunschweigs Trainer Torsten Lieberknecht

Quelle: Imago

Zwar hatten seine Schützlinge den 1. FC Kaiserslautern beim 1:0- Sieg im Eintracht-Stadion völlig im Griff, doch rasch relativierte der Coach die von ihm zunächst gewählten Attribute „souverän“ und „verdient“: „Es ist aber nur zweite Liga.“ Der Vorsprung auf einen Nicht-Aufstiegsplatz beträgt nun schon fünf Punkte, zur direkten Abstiegszone dagegen sind es bereits 17 Zähler. Aber der 43-Jährige hätte wohl kaum kürzlich seinen Vertrag bei den Niedersachsen bis 2020 verlängert, wenn er nicht an die Erstligatauglichkeit des Traditionsvereins glauben würde. Die erste gemeinsame Stippvisite in Liga eins 2013/14 dauerte zwar nur ein Jahr, am Ende aber fehlten ganze zwei Punkte zur Relegation. Lieberknechts Motto bei der Vertragsunterschrift: „Ich habe totalen Bock auf Braunschweig.“

Den haben auch seine Profis, gepaart mit dem Glauben an die erste Liga, nur sagen sie es (noch) nicht. „Für eine Prognose ist es noch viel zu früh, der Aufstieg ist in der Mannschaft noch kein Thema“, beteuerte Urgestein Ken Reichel. Auch Kapitän Marcel Correia wollte nur von einem „seriösen Spiel“ gegen die Pfälzer sprechen. Zwar waren die verunsichert wirkenden und völlig harmlos en Gäste kein echter Prüfstein, dennoch war die mannschaftliche Geschlossenheit der Norddeutschen zumindest phasenweise beeindruckend. Auch ein Verdienst Lieberknechts, der die Mannschaft gut auf die unorthodoxe Fünferkette des FCK eingestellt hatte. Geduldig suchten die Platzherren nach Lücken, letztlich entschied aber ein Freistoß von Nik Omladic die Partie (18.). Der zweite Saisontreffer des slowenischen Nationalspielers bedeutete auch für den Eintracht-Trainer das Ende der Negativserie gegen seinen Ex-Verein. Im achten Anlauf war es Lieberknechts erster Dreier gegen die Pfälzer.

Wichtig war dem Coach aber auch eine konzentrierte Abwehrarbeit: „Wir haben dem FCK keine einzige echte Torchance erlaubt“, so Lieberknecht, der vom Aufstieg zwar nicht so richtig reden wollte, sich aber auch nicht dagegen wehrte: „Die Fans sollen träumen.“

OZ

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