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Jänicke lässt Hansa jubeln

FC Hansa Rostock 1:0 Preußen Münster Jänicke lässt Hansa jubeln

Mittelfeldspieler rechtfertigt Vertrauen von Trainer Christian Brand, der ihn von Beginn an brachte. Münster nach Platzverweis eine halbe Stunde in Unterzahl.

Rostock. In der 87. Spielminute schwappten La-Ola-Wellen durchs Stadion. Die Hansa-Fans waren glücklich, denn Hansa Rostock führte mit 1:0 gegen Preußen Münster. Der Gegner warf in den letzten Minuten alles nach vorn. Selbst Torhüter Marten Schulze Niehues stürmte mit, um Hansa den Sieg noch zu entreißen. Doch es half nichts: Um 20.54 Uhr waren der Mannschaft von Christian Brand der Sieg und die ersten drei Punkte der Saison nicht mehr zu nehmen – Hansa-Profis und 13300 Fans im Ostseestadion lagen sich jubelnd in den Armen.

Den Siegtreffer für die Ostseestädter hatte Tobias Jänicke besorgt und Hansa damit vor einem Fehlstart in die neue Drittliga-Spielzeit bewahrt. Entsprechend zufrieden war der FCH-Coach: „Wir haben uns unglaublich in die Partie gebissen und extrem gesteigert. Ich freue mich für die Mannschaft“, sagte der 44-Jährige.

Die vor allem in der zweiten Halbzeit klar besseren Rostocker hatten mehr als eine halbe Stunde lang einen Mann mehr auf dem Platz. Nach wiederholtem Foulspiel hatte Denis Mangafic die Gelb-Rote kassiert (54.).

Im Ostseestadion starteten die Gastgeber mit deutlich mehr Dampf als beim Saisonauftakt. Sie versuchten schnell zu agieren und die Münsteraner unter Druck zu setzen. So hatte es Brand gefordert, der die Münsteraner bei deren Auftakt gegen Osnabrück (0:1) beobachtet hatte. Doch zunächst blieb es bei harmlosen Versuchen.

Die erste Chance des Spiels hatten die Preußen. Nach einem Freistoß kam Sebastian Mai frei zum Schuss. Glück für den FCH, dass er das Tor verfehlte (8.). Es verging eine Viertelstunde, bis Hansa zum ersten Mal einen Angriff abschloss. Michael Gardawski verfehlte mit seinem Distanzschuss das Ziel.

Trainer Brand hatte im Vergleich zum Spiel bei Jahn Regensburg zwei Veränderungen in seiner Startelf vorgenommen. Anstelle des enttäuschenden Marco Kofler und Aleksandar Stevanovic rückten Tobias Jänicke und Kerem Bülbül ins Team. Während sich Jänicke mehrfach gut in Szene setzen konnte, wirkte der Neuzugang, den Hansa vom FC Ingolstadt ausgeliehen hat, pomadig.

Jänicke hingegen machte Druck. Pech für ihn, dass Schiedsrichter Christian Dietz aus München ein Foul vonMünsters Rechtsverteidiger Mangafic am Ex-Kapitän nicht bestrafte (27.).

Hansa blieb auch nach der Pause spielbestimmend. Nach dem Feldverweis gegen Mangafic war mehr Platz. In der 63. Minute verzog Jänicke noch knapp. Nur ein paar Sekunden später war der 27-Jährige dann zur Stelle: Nach Eingabe von Stephan Andrist von der rechten Seite ließ Marcel Ziemer den Ball passieren. Jänicke war mit nach vorne gestürmt und schob zur verdienten Führung ein.

In der turbulenten Schlussphase versuchte Preußen alles. Zum Glück war Keeper Marcel Schuhen zur Stelle, als Lion Schweers in der Nachspielzeit abzog. Der Rest war Hansa-Jubel.

Christian Lüsch und Tommy Bastian

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