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Kerber verpasst Finale in Dubai - Keine Rückkehr auf Platz 1

Halbfinal-Niederlage Kerber verpasst Finale in Dubai - Keine Rückkehr auf Platz 1

Zwei Siege fehlten Angelique Kerber, um wieder Nummer eins der Tennis-Welt zu werden. Doch im Halbfinale von Dubai war für die angeschlagene Kielerin Schluss. Ihrer Gegnerin dürfte sie bald auch im Fed Cup wieder gegenüberstehen.

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Angelique Kerber verlor im Halbfinale 3:6, 6:7 (3:7) gegen Jelina Switolina.

Quelle: Kamran Jebreili

Dubai. Angelique Kerber hat den Final-Einzug in Dubai verpasst und damit keine Chance, in der kommenden Woche auf Platz eins der Tennis-Weltrangliste zurückzukehren.

Die zweimalige Grand-Slam-Siegerin verlor trotz einer Aufholjagd 3:6, 6:7 (3:7) gegen Jelina Switolina aus der Ukraine, der sie auch in den beiden vorangegangenen Duellen unterlegen gewesen war.

Hätte Kerber das mit 2,365 Millionen Dollar dotierte Turnier gewonnen, hätte sie die Amerikanerin Serena Williams erneut an der Spitze abgelöst. Doch im Halbfinale spielte auch ihr Körper nicht mit. „Darüber denke ich nicht nach“, sagte die Schleswig-Holsteinerin zur Rangliste. „Für mich ist es wichtig, gesund zu sein. Ich weiß nicht, was mit meinem Knie ist, aber ich fühle ein bisschen Schmerzen. Am Ende habe ich mein Bestes versucht, so bin ich halt.“

Beim Stande von 2:3 im zweiten Satz nahm sie eine Behandlungspause und verließ den Platz. Mit einem Tapestreifen unter dem Knie spielte sie die Partie zu Ende. Nach einem 2:5-Rückstand wehrte sich die Norddeutsche noch einmal kräftig und ging 6:5 in Führung. Im Tiebreak war ihr Aus dann aber nach 1:40 Stunden besiegelt. Kerber spielte insgesamt zu wenig konstant, hatte Probleme beim Aufschlag und leistete sich 31 vermeidbare Fehler. Die Weltranglisten-13. Switolina trifft nun im Endspiel auf Caroline Wozniacki aus Dänemark.

Trotz der Halbfinal-Niederlage bewies Kerber mit Siegen über die Neumünsteranerin Mona Barthel, Olympiasiegerin Monica Puig und Kroatin Ana Konjuh in Dubai ansteigende Form. Ihre dritte Niederlage nacheinander gegen die 22-jährige Switolina zeigte allerdings auch, wie knifflig das Relegationsduell mit der Ukraine für die deutschen Tennis-Damen werden dürfte. Am 22./23. April kämpft die Auswahl von Bundestrainerin Barbara Rittner um den Verbleib in der Weltgruppe.

In Budapest sorgten unterdessen Julia Görges und Carina Witthöft mit ihren Halbfinal-Einzügen für erfreuliche Ergebnisse. Die 28-jährige Görges setzte sich gegen die Belgierin Yanina Wickmayer mit 6:1, 7:5 durch. In der Vorschlussrunde trifft die Weltranglisten-56. aus Bad Oldesloe auf die an Nummer eins gesetzte Ungarin Timea Babos.

Witthöft gewann das deutsche Viertelfinal-Duell mit der Bonnerin Annika Beck unerwartet glatt mit 6:1, 6:1. Im Match um den Einzug in das Endspiel bekommt es die 22-jährige Hamburgerin mit der an Nummer zwei gesetzten Lucie Safarova aus Tschechien zu tun. Das Turnier in Ungarns Hauptstadt ist mit 226 750 Dollar dotiert.

dpa

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