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Koslowski feiert ersten Triumph

Schwerin Koslowski feiert ersten Triumph

33-jähriger Trainer ist detailversessen und erfolgshungrig

Schwerin. Er ballte bei nahezu jeder gelungenen Aktion seines Teams jubelnd die Faust, schaute immer wieder aufs Tablet, um sich knifflige Situationen noch mal anzuschauen und war am Ende überglücklich: Felix Koslowski hat sein Meisterstück gemacht. Der 33-Jährige feierte in seiner vierten Saison als Cheftrainer der Schweriner Volleyballerinnen seinen ersten Titelgewinn.

Koslowski hat eine lange Lehrzeit hinter sich. 2003 wurde er noch als Teenager Co-Trainer in Schwerin, sammelte Erfahrungen in Italien, ehe er 2010 Chef beim VfB 91 Suhl wurde. Nebenher arbeitete er noch als Assistent des langjährigen Bundestrainers Giovanni Guidetti. Von dem Italiener, der erst kürzlich mit Vakifbank Istanbul erneut die Champions League gewann, konnte Koslowski viel lernen.

Erfolgshungrig, zielstrebig, detailversessen und fokussiert – das ist Koslowski. Heimatverbunden ist er ebenso. Mit seiner Partnerin Julia hat er zwei Kinder, nicht weit von Schwerin entfernt leben sie in einer kleinen Gemeinde. Aus dieser Ruhe kann Koslowski Kraft ziehen.

„Schwerin ist der beste Ort, wenn man in Deutschland Volleyball leben und in diesem Sport arbeiten will“, hatte Koslowski, der seit Anfang dieses Jahres auch offiziell Bundestrainer ist, einmal mit Blick auf Tradition, Nachwuchsarbeit und Infrastruktur des Klubs gesagt. „Wir arbeiten hier in Nationalmannschaftsverhältnissen“, berichtete sein Co-Trainer Manuel Hartmann.

Maren Brinker, Lenka Dürr, Jennifer Geerties, Denise Hanke, Louisa Lippmann und Marie Schölzel – der SSC-Kader ist nur so gespickt mit Nationalspielerinnen. „Man kann so deutlich mehr abdecken und gleichzeitig intensiver arbeiten, mehr in die Tiefe gehen“, meinte Hartmann. Nach Koslowskis Ansicht sind die DVV-Spielerinnen insbesondere wichtig als Identifikationsfiguren.

Der erste Meistertitel unter seiner Regie sorgt für einen zusätzlichen Schub.

OZ

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