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Kraft und Konzentration reichen nur für 30 Minuten

Ludwigshafen Kraft und Konzentration reichen nur für 30 Minuten

Handball-Zweitligist HC Empor Rostock gerät beim Tabellenvierten in Ludwigshafen mit 25:36 unter die Räder / Chancen auf den Klassenerhalt sind nach wie vor intakt

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War mit fünf Treffern bester Empor-Werfer beim 25:36: Linksaußen Vyron Papadopoulos, hier in einem früheren Spiel.

Quelle: Sebastian Heger

Ludwigshafen. Handball-Zweitligist HC Empor ist am Sonntag beim Tabellenvierten TSG Ludwigshafen-Friesenheim unter die Räder gekommen. Nach 60 Minuten hieß es aus Rostocker Sicht 25:36 (17:18), wobei die ersatzgeschwächte Mannschaft von Trainer Aaron Ziercke in der zweiten Halbzeit regelrecht überrollt wurde. Vor 1853 Zuschauern in der Ludwigshafener Friedrich-Ebert- Halle hatte der Gast dem hohen Favoriten bis zur Pause couragiert Paroli geboten.

Aaron Ziercke hatte während des Spiels mehrfach das Spielsystem umgestellt, doch die taktischen Kniffe griffen nur bedingt. Im ersten Abschnitt funktionierte die offensive 5:1-Deckung recht gut. Die Hausherren brauchten lange, bis sie eine Lösung gefunden hatten. So blieben die Gäste dran und lagen nach 13 Minuten sogar mit 9:8 vorn. Es sollte die erste und letzte Führung gewesen sein. Bis zur Halbzeit hielt Empor das Spiel offen. „Da lief es bei uns im Angriff noch gut“, bilanzierte Linksaußen Vyron Papadopoulus.

Mit dem achtbaren 17:18 zur Pause hatten die Ostseestädter ihr Pulver allerdings verschossen. Die Einheimischen steigerten sich im zweiten Spielabschnitt von Minute zu Minute – auch weil bei den Gästen die Kräfte zusehends schwanden. Nur noch acht Tore erzielte Empor in den zweiten 30 Minuten. „Da hatte Friesenheim aber auch einen tollen Torhüter“, anerkannte Papadopoulus die Leistung von TSG- Schlussmann Kevin Klier, der in der Summe nicht weniger als 45 Prozent aller Bälle aus sein Gehäuse abwehrte.

Das demoralisierte die Rostocker mit der Zeit, zumal die Gastgeber weiter aufs Tempo drückten und bis zum Ende Vollgas gaben. Die Pfälzer wahrten damit ihre Aufstiegschance, müssen allerdings im Fernduell mit dem punktgleichen Tabellendritten HSC 2000 Coburg noch 19 Tore aufholen. Vor der Partie waren es noch 30 gewesen...

Die nachlassende Konzentration wurmte Ziercke am Ende ein wenig. „Die Niederlage ist zu hoch ausgefallen“, so der Rostocker Coach. Bis zum 24:27 (48.) habe seine Mannschaft gut mitgehalten, sich auch Chancen erspielt. „Allerdings haben wir wieder zu viele Möglichkeiten ausgelassen“, haderte der 42-Jährige. Das habe ihn genervt, gab er zu: „Wenn wir am Ende mit drei, vier Toren Unterschied verloren hätten, wäre ich zufrieden gewesen.“

Die Chancen des HCE im Kampf gegen den Abstieg haben sich trotz der Pleite in Ludwigshafen nicht verschlechtert. Da die HF Springe keine Lizenz für die kommende Saison erhalten haben und sich der SV Henstedt-Ulzburg freiwillig zurückzieht, brauchen die Rostocker aus den beiden ausstehenden Heimspielen – am 22. Mai gegen den EHV Aue und am 4. Juni gegen die SG BBM Bietigheim – noch einen Punkt, um den Klassenerhalt endgültig perfekt zu machen.

Statistik

Friesenheim: Klier, Peribonio – Grimm 5/1, Dietrich, Lex 6, Kupijai, Hauk 1, Durak 4, Büdel 2, Weber 2, Dippe 10, Slaninka 1, Schmidt, Kastening 5.

Empor: Kominek, Malitz, P. Porath – Becvar, Meuser, Dethloff, Gruszka 4/1, Flödl 4, Papadopoulos 5/1, Lux 1, Zemlin 4, Trupp 4, Pechstein 3.

Siebenmeter: Friesenheim 1/1; Empor 3/1; Strafminuten: Friesenheim 8,

Empor 6.

Spielfilm: 6:4 (8.), 6:6 (10.), 8:9 (13.), 14:10 (19.), 14:12 (21.), 16:16 (29.), 18:17 – 25:21 (40.), 27:22 (43.), 30:24 (51.), 34:25 (58.), 36:25 (60.).

Marek Nepomucky

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