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Mecklenburger Chefcoach verlässt Boxverband

Schwerin Mecklenburger Chefcoach verlässt Boxverband

Harry Kappell hat derzeit alle Hände voll zu tun. Der Cheftrainer des Deutschen Boxsport-Verbandes arbeitet das Abschneiden der deutschen Faustkämpfer bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro auf.

Schwerin. Harry Kappell hat derzeit alle Hände voll zu tun. Der Cheftrainer des Deutschen Boxsport-Verbandes arbeitet das Abschneiden der deutschen Faustkämpfer bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro auf. Die Ergebnis-Analyse dürfte zu den letzten Aufgaben des gebürtigen Wismarers gehören. Kappell hört zum Jahresende auf.

„Es gibt abweichende Auffassungen in vielen Dingen, von daher war es schwierig“, sagt Kappell, ohne ins Detail zu gehen. Angesichts der Differenzen sei es „der vernünftige Weg“, den zum 31. Dezember auslaufenden Vertrag nicht zu verlängern, meint der 53-Jährige, der in Rio nicht zur DBV-Delegation gehörte.

Von den sechs deutschen Boxern waren fünf in der ersten Runde gescheitert. Der in Schwerin lebende Artem Harutyunyan hatte mit Bronze ein Debakel verhindert.

„Die Medaille ist schön, aber unsere Erwartungen waren höher“, meint Kappell, der einst in Wismar bei Fiete von Thien das Boxen erlernte. 1976 erkämpfte er Silber bei den DDR-Jugendmeisterschaften und wurde an die Kinder- und Jugendsportschule nach Schwerin delegiert. Dort drückte er zusammen mit Michael Timm, der heute als Cheftrainer am Bundesstützpunkt arbeitet, und Karsten Röwer (Profitrainer bei Sauerland) die Schulbank.

2009 heuerte Kappell als Trainer beim Deutschen Boxverband an – und hatte auf Anhieb Erfolg. Jack Culcay wurde im gleichen Jahr Weltmeister, Ronny Beblik holte Bronze. Ein Jahr später trennten sich der promovierte Sportwissenschaftler und der DBV. „Die Bedingungen im DBV sind seitdem besser geworden, aber insgesamt ist es schwierig, Spitzenleistungen abzuliefern“, meint Kappell.

Stefan Ehlers

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