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Metzger, Spätstarter, Erfolgscoach

Würzburg Metzger, Spätstarter, Erfolgscoach

Trainer Bernd Hollerbach lässt Würzburg von Zweitliga-Fußball träumen

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Kickers-Coach Bernd Hollerbach.

Quelle: dpa

Würzburg. Als gelernter Metzger und Amateurkicker mit großer Lust zum Feiern war Bernd Hollerbach im Profigeschäft mit 22 Jahren ein Spätstarter – als Trainer bei den Würzburger Kickers scheint es ihm dagegen nicht schnell genug zu gehen. Den Unterfranken darf in den anstehenden Relegationspartien morgen und am Dienstag gegen den MSV Duisburg auf den direkten Durchmarsch von der Regionalliga in die 2. Fußball-Bundesliga hoffen. Ein Vater des Erfolgs ist Hollerbach, der nach etlichen Jahren Wanderschaft in der Republik und als Assistent von Chefcoach Felix Magath in seine Geburtsstadt zurückkehrte und schnell eine ganze Fußball-Region verzückte.

Eigentlich waren die Kickers 2014 mit der Kampagne „3x3“ angetreten, um innerhalb von drei Jahren in die 3. Liga aufzusteigen. Hollerbach sollte den Klub dazu verhelfen, mit dem er einst in die Bayernliga aufgestiegen war. Die Erwartungen übertraf der 46-Jährige sehr schnell.

„Eigentlich sind die vierte und die dritte Liga zu klein für ihn“, sagt Magath, der Hollerbach in Wolfsburg und Schalke als Co-Trainer neben sich auf der Bank sitzen hatte. Der Höhenflug unter Hollerbach ist für Magath keine Überraschung: „Er wird in absehbarer Zeit in der Bundesliga trainieren, das ist für mich ganz klar.“

Bei den Kickers formte Hollerbach aus unterschiedlichen Typen eine Einheit. „Wir haben zum Glück junge Spieler gefunden, die es woanders nicht nach oben geschafft haben oder aber erfahrene Akteure, die mit Verletzungen zu kämpfen hatten“, erzählt Hollerbach. Disziplin und Einsatz stehen bei ihm ganz oben auf der Forderungsliste. „Von der Einstellung her waren wir gleich“, erzählt Magath, dessen Spitznamen Quälix und harte Trainingseinheiten legendär sind. „Der Medizinball kam aber viel seltener zum Einsatz, als immer erzählt wird“, sagte Hollerbach.

Als Spieler war der Franke gefürchtet. Weit über 100 Gelbe Karten und etliche Platzverweise in über 300 Spielen der 1. und 2. Bundesliga brachten dem Verteidiger den Spitznamen „Holleraxt“ ein. Sechs Spiele in der Champions League 2000/2001 mit dem HSV gehören zu seinen Höhepunkten. „Ich habe aus Würzburg den Sprung zum Profi geschafft. Das werde ich nie vergessen. Jetzt kann ich etwas zurückgeben“, sagte er. M. Schwarz/Ch. Kunz

OZ

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