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Mit Schlussspurt noch Punkt gerettet

Rostock Mit Schlussspurt noch Punkt gerettet

HC Empor liegt beim 24:24 gegen Rimpar bereits mit sechs Toren hinten / Erst in der letzten Viertelstunde drehen die Rostocker auf / Am Donnerstag geht es zu Schlusslicht Dormagen

Rostock. Der HC Empor Rostock hat ein schwarzes Wochenende gerade noch abgewendet. Knapp 48 Stunden nach der 24:25-Pleite in Springe retteten die Rostocker Zweitliga-Handballer gestern Abend im Heimspiel gegen die DJK Rimpar Wölfe nach zeitweise klarem Rückstand ein 24:24 (11:17)-Unentschieden. Vor 1422 Zuschauern in der Stadthalle präsentierten sich die Hausherren speziell im ersten Abschnitt in desolater Verfassung. Erst ein energischer Schlussspurt gegen enorm abbauende Gäste brachte wenigstens noch einen Punkt im Kampf gegen den Abstieg.

 

OZ-Bild

Empor-Spieler Norman Flödl zimmert den Ball ins Tor. Insgesamt erzielte er gestern fünf Treffer und gehörte zu den besten Rostockern.

Quelle: Sebastian Heger

Selbst wenn man die Beanspruchung vom Freitagabend in Springe berücksichtigt — die Leistung der Rostocker vor der Pause war gestern eine Zumutung. Sie fanden von Anfang an keinen Zugriff auf das Spiel, geschweige denn auf die Gäste, die scheinbar mühelos Tor um Tor enteilten. Empor-Trainer Aaron Ziercke reagierte mit häufigen Wechseln im Abwehrverbund, doch diese Maßnahmen gingen nach hinten los. 2:5, 4:9, 7:13 — das waren die ernüchternden Stationen bis zum 11:17-Pausenstand.

Auch nach dem Wechsel änderte sich vorerst wenig. Zwar standen die Einheimischen jetzt in der Deckung, in der Roman Becvar überhaupt nicht eingesetzt wurde, etwas besser. Dafür taten sie sich jedoch im Angriff immer schwerer. Die Folge: Auch nach 45 Minuten fuhren die Unterfranken beim 22:18 aus ihrer Sicht noch immer auf Siegkurs. Doch plötzlich stellten die Gäste das Torewerfen nahezu völlig ein. Empor nutzte diesen Einbruch zu einem 6:2-Lauf in der letzten Viertelstunde und verbuchte tatsächlich noch einen (glücklichen) Punktgewinn.

„Ein Kompliment an meine Mannschaft, der es gelungen ist, den Schalter noch einmal umzulegen“, lobte Ziercke seine Mannen. Allerdings hatte er auch nicht übersehen, das „wir in der ersten Halbzeit überhaupt keine Einstellung fanden“. Er sei in der Pause etwas lauter geworden, gestand der Trainer. Das Resultat: „Zum Schluss hat hinten jeder für jeden gekämpft“, wie Youngster André Meuser befand.

Anteil an der „Rückkehr“ hatte Torhüter Louis Massaro (19), der Jan Kominek eine Verschnaufpause verschaffte und dabei zu überzeugen wusste. Bei der Aufholjagd waren es Marc Pechstein (6 Treffer) und Norman Flödl (5) sowie die jungen Meuser und Kevin Lux, die wichtige Tore markierten.

Zeit zur Erholung bleibt den Rostockern in der Punktspiel-Hatz bis zum Saisonfinale am 4. Juni nicht. Bereits am Donnerstag steht für den Tabellen-17. die Auswärtsaufgabe bei Schlusslicht TSV Bayer Dormagen an. Es folgen die nicht minder wichtigen Heimspiele gegen die Tabellennachbarn VfL Eintracht Hagen (3. April) und SV Henstedt-Ulzburg (17. April). Da soll dann mehr als nur ein Unentschieden her.

Statistik

Empor: Kominek, Massaro — Becvar 2, Meuser 1, Dethloff, Heil, Gruszka 3, Flödl 5, Papadopoulos 5/3, Zboril, Lux 1, Zemlin 1, Pechstein 6, J. Porath.

Rimpar: Madert, Brustmann — L. Spieß 4, Kraus, Schmitt, Schömig 4, Bötsch 1, Schäffer 2, Schmidt 2, Kaufmann 4, Bauer 1, T. Spieß 1, Brielmeier 5, Sauer.

Siebenmeter: Empor 4/3, Rimpar 1/0.

Strafminuten: Empor 6, Rimpar 8.

Von Burkhard Ehlers

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