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Nach Sturz: Speedway-Ass Janoschka beendet Karriere

Rostock Nach Sturz: Speedway-Ass Janoschka beendet Karriere

Drei Monate nach seinem schweren Sturz steht nun endgültig fest: Speedway-Ass Enrico Janoschka kehrt nicht mehr in den Bahnsport zurück.

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Hört auf: Speedway-Fahrer Enrico Janoschka (41).

Quelle: Olaf Altermann

Rostock. Drei Monate nach seinem schweren Sturz steht nun endgültig fest: Speedway-Ass Enrico Janoschka kehrt nicht mehr in den Bahnsport zurück. Das bestätigte der Sarmstorfer (Landkreis Rostock) gegenüber dem Internet-Portal Speedweek.com. Demnach wird Janoschka, der bei seinem Crash bei einem Grasbahnrennen im hessischen Melsungen Anfang August Brüche an drei Halswirbeln erlitten hat und seitdem krankgeschrieben ist, am 19. November beim Verbandstreffen in Rotenburg/Wümme verabschiedet.

Durch die Brüche habe er „ein paar Bewegungseinschränkungen“, erklärt Janoschka in einem Interview mit dem Internet-Portal: „Mein größtes Problem ist, dass das Ganze sehr lange dauert.“ Durch einen gequetschten Hauptnerv an der Hüfte sei dieser Bereich „halb taub, das zieht sich auch in die Beine. Die Ärzte haben gesagt, es kann sein, dass das bleibt.“ Arbeiten kann der 41-Jährige, der mit einem kleinen Transportunternehmen selbstständig ist, seit seinem Sturz nicht. Eine Unfallversicherung habe er nicht gehabt. „Das Geld fehlt natürlich. Ich habe das Auto verkauft, davon leben wir zur Zeit.“ Janoschka und seine Frau Jenny haben zwei Kinder (sechs und neun): „Sie sollen in Zukunft mehr von mir haben“, sagt er.

Der gebürtige Güstrower ist aber zuversichtlich, dass er noch in diesem Jahr wieder arbeiten kann: „In vier Wochen soll ich wieder gesundgeschrieben werden.“ Seine Kunden habe er dann auch wieder.

„Es bleibt alles so, wie es vorher war“, sagt Janoschka, der bei seinem letzten Rennen keinen Nackenprotektor getragen hatte: „Jeder weiß, dass Motorsport gefährlich ist, der Protektor hätte mir auch nicht geholfen.“

Enrico Janoschka war am 7. August bei einem Grasbahnrennen in Melsungen in einem Vorlauf schwer gestürzt und wurde mit einem Rettungshubschrauber in die Klinik gebracht. Eine Operation blieb dem erfahrenen Bahnsportler erspart. „Ich habe schon länger mit dem Gedanken gespielt aufzuhören“, sagt der Grasbahn-EM-Dritte von 2000. „Der Sturz war nur der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte.“

sf

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