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Nach desolater Vorstellung: Empor verliert gegen Emsdetten

Nach desolater Vorstellung: Empor verliert gegen Emsdetten

Bittere 30:35- Heimniederlage der Rostocker Handballer. Hausherren verschlafen die Anfangsphase.

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Norman Flödl gehörte zu den besten HCE-Torschützen. Zum Sieg reichte es dennoch nicht.

Quelle: S. Holz

Rostock. So wird das nichts mit dem HC Empor. Die Zweitliga-Handballer haben gestern Nachmittag nach einer teilweise desolaten Leistung eine 30:35 (16:20)-Heimpleite gegen den TV Emsdetten kassiert. Vor rund 650 Zuschauern blieben die Hausherren zwar erneut kämpferisch nichts schuldig – spielerisch leisteten sie aber in der Summe einen Offenbarungseid. Anstatt den Kontrahenten wie geplant in der Tabelle zu überflügeln, hängen die Schützlinge von Trainer Robert Teichert weiter im Tabellenkeller fest.

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Bittere 30:35- Heimniederlage der Rostocker Handballer. Hausherren verschlafen die Anfangsphase.

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Die Niederlage lässt sich vor allem an einer indiskutablen Anfangsleistung festmachen. Die Empor-Fans trauten über 20 Minuten lang ihren Augen nicht. Die Abwehr einschließlich beider Torhüter fand nicht statt. Vorn „vergurkten“ die Jaeger und Co. mit Ausnahme des überragenden Vyron Papadopoulos (12 Tore) und des treffsicheren Kapitäns Norman Flödl (6) einen Ball nach dem anderen. Die Folge:

Nach 21 Minuten führten die Gäste aus Westfalen mit 15:7, ohne dabei Bäume ausgerissen zu haben.

„Vielleicht haben wir uns selbst zu viel Druck gemacht“, rätselte ein enttäuschter Robert Teichert. Die Mannschaft habe intensiv für diese Partie trainiert, aber bei 35 Gegentoren könne man kaum von einer stabilen Abwehr sprechen, meinte der Coach, der auch die vielen Fehlwürfe von rechtsaußen (Iliopoulos, Trupp) für die Schlappe verantwortlich machte.

Enttäuscht war auch HCE-Geschäftsführer Sven Thormann, der Teichert erstmals auf der Bank unterstützte. Hintergrund: Der erst im Sommer verpflichtete Jugendkoordinator Rosario Cassara hat Rostock aus privaten Gründen verlassen. „Seine Aufgaben beim Vormittagstraining (Teichert arbeitet halbtags als Lehrer/d.Red.) werde ich zumindest teilweise zusätzlich übernehmen und bei Heimspielen auf der Bank sitzen“, begründete Thormann seine neue Präsenz.

Entscheidend eingreifen konnte er gestern allerdings nicht. „Wir waren gut vorbereitet, aber wir haben von Anfang an zu hektisch agiert“, brachte es Empor-Youngster Kevin Lux (18) auf den Punkt. Und auch Papadopoulos konnte sich über seine außergewöhnliche Trefferquote nicht freuen. „Der Angriff war nicht so schlecht, aber 20 Gegentore in einer Halbzeit – das geht nicht“, war der Grieche sauer.

In der Abwehr habe jeder für sich gespielt, es habe keine Kommunikation mit den Torhütern gegeben. Dennoch wäre den Einheimischen fast noch die (unverdiente) Wende gelungen. Zweimal verkürzten sie nach der Pause auf ein Tor – zuletzt beim 27:28 (52.). Doch dann schlichen sich vorn und hinten wieder unerklärliche Fehler ein.

Emsdettens Regisseur Merten Krings konnte sich jedenfalls nicht daran erinnern, dass er schon einmal auf so einfache Art und Weise zehn Tore in einem Spiel gemacht hat. Gästetrainer Daniel Kubes hatte „Unsicherheiten auf beiden Seiten“ bemerkt und war froh, dass seine Offensive „letztlich den Ausschlag gegeben hat“. Teichert hätte gern Ähnliches gesagt.

Statistik

HC Empor Rostock: Malitz, P. Porath – Meuser, Iliopoulos, Heil 2, Jaeger 1, Flödl 6, Höwt 1/1, Papadopoulos 12/2, Lux 2, Zemlin 2, Trupp 2, Konsel 2.

TV Emsdetten: Madert, Komendant – Krings 10, Terhaer 3, Pröhl, Schröder 2, Steffen 1, Dräger 4, Wesseling 2/2, Adams 3, Gretarsson 8/4, Pöhle 2/1.

Siebenmeter: Empor 4/3, TVE 7/6.

Strafminuten: Empor 12, TVE 20 inklusive Rote Karten gegen Pöhle (34. Minute) und Pröhl (57.), jeweils nach drei Zeitstrafen.

Burkhard Ehlers

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