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„Nachwuchsarbeit ist wichtigste Grundlage für Erfolge“

„Nachwuchsarbeit ist wichtigste Grundlage für Erfolge“

Ex-Trainer Klaus Langhoff vor dem Empor-Jubiläum: Langfristige Planung für den Bundesliga-Verbleib nötig

Rostock Am Sonntag feiert der HC Empor Rostock 60. Geburtstag. Die OZ sprach mit Klaus Langhoff (76), der als Spieler und Trainer sechs Jahrzehnte Empor-Handball mitgeprägt hat.

Was verbinden Sie mit dem Jubiläum?

Klaus Langhoff: Eine erfolgreiche Handball-Laufbahn, angefangen von der A-Jugend 1956 bis zum Ende meiner Trainertätigkeit in Rostock im Jahre 1985.

Wie sehen Sie Empor heute?

Langhoff: Bei aller Anerkennung des Geleisteten in diesen 60 Jahren sollte man den Blick stärker nach vorn richten. So verdienstvoll die Erfolge der Vergangenheit sind — entscheidend wird sein, wie der Verein die Entwicklung des Handballs in der Zukunft bewältigt. Da sehe ich eine Menge Arbeit, die vor allen Beteiligten liegt — Verantwortlichen, Trainern und Spielern.

Welche Tipps würden Sie den Vereins-Führenden geben?

Langhoff: Ich denke, die wichtigste Grundlage ist eine erfolgreiche Nachwuchsarbeit. Der Verein wird auch in den nächsten Jahren wirtschaftlich nicht in der Lage sein, eine Vielzahl guter Spieler von anderen Vereinen zu verpflichten. Auch die Handball-Öffentlichkeit in Rostock wünscht sich Spieler im Team, die aus dem eigenen Nachwuchs kommen.

Wie wäre das aus Ihrer Sicht zu realisieren?

Langhoff: Dazu müsste es sowohl eine langfristige Planung für den Bundesliga-Bereich als auch für den Nachwuchs geben — sportlich und personell. Man müsste zunächst in den Nachwuchs investieren und eine enge Verzahnung zwischen der ersten Mannschaft, der U 23 sowie der A- und B-Jugend schaffen. Darin sehe ich den einzigen Weg, dass sich der HC Empor künftig wieder erfolgreicher präsentiert. Leipzig hat es vorgemacht. Der SC DHfK ist innerhalb von fünf Jahren in die Bundesliga aufgestiegen und gehört heute bundesweit zur Spitze im Nachwuchsbereich.

Hält der HC Empor in dieser Saison die Klasse?

Langhoff: Wenn die Mannschaft in den verbleibenden neun Spielen nicht nur die Bedeutung der Aufgabe erkennt, sondern sich als Einheit präsentiert, sollten wir frohen Mutes sein, dass das gelingt.

Interview: Burkhard Ehlers

OZ

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