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Neumayer stellt Bretter in die Ecke

Planegg Neumayer stellt Bretter in die Ecke

Der 37-Jährige fehlt bei der letzten Flugshow in Planica, bleibt dem Skispringen aber treu

Planegg. . Der letzte sportliche Traum des Michael Neumayer blieb unerfüllt. Wenn zum Saison-Abschluss der Skispringer ab heute die große Flugshow in Planica beginnt, ist der Berchtesgadener nicht mehr dabei. „Dafür reicht es einfach nicht mehr“, sagt Bundestrainer Werner Schuster fast schon entschuldigend. Sein Schützling, der 16 Jahre lang als konstante, als verlässliche Kraft die Höhen und Tiefen des deutschen Skisprungs erlebte, stellt die Bretter in die Ecke.

 

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Abschied mit 37: Michael Neumayer.

Quelle: Hendrik Schmidt

„Ich hatte eine wirklich schöne Zeit und durfte im Laufe meiner langen Karriere viele wertvolle Erfahrungen als Skispringer sammeln. Aber jetzt ist es an der Zeit, aufzuhören und sich neuen Aufgaben zu widmen“, betont der diplomierte Betriebswirt. Der verheiratete Familienvater, dessen persönliche Bestmarke bei 231 Metern steht, möchte zukünftig als Technischer Delegierter weiter dem Skispringen verbunden bleiben.

Es ist ein stiller Abschied. Still, wie es eben Neumayers Art war und ist. Denn ein Lautsprecher, einer, der sich als Erster in Position brachte, war der mittlerweile 37-Jährige in seiner Karriere nie. Dass sein 36. Platz beim Springen in Zakopane am 24. Januar sein letzter von 312 Weltcup-Auftritten war, ahnte damals noch niemand. Dass er mit Platz fünf beim FIS-Springen in Sapporo am 4. März seine Karriere beendet, wusste er schon.

2001 bei der Vierschanzentournee gab er sein Weltcup-Debüt, damals noch mit Sven Hannawald und Martin Schmitt als den großen Mannschaftsführern. Zu einem solchen wurde er in den Jahren des Umbruchs unter Schuster selbst. „Fair, mannschaftsdienlich, trainingsfleißig, anpassungsfähig — man könnte die Liste der positiven Eigenschaften des Michael Neumayer mühelos fortsetzen“, lobt der Coach. Gerade wenn es um das Team ging, war der Bayer da. Olympia-Silber im Team 2010 in Vancouver, WM-Silber 2005 in Oberstdorf und auch 2013 in Val die Fiemme zeugen von Zuverlässigkeit.

Sein größer Einzelerfolg war der Platz bei der Vierschanzentournee 2007/2008.

Von Gerald Fritsche

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